Home Aschaffenburg Peace & love – unser Ausstellungs-Ausblick 2022/23

Peace & love – unser Ausstellungs-Ausblick 2022/23

by Sabine Wieshuber

Herbst und Winter sind Museumszeit! Sehnt ihr euch wie wir danach, die Angst und die Unsicherheit für einen Moment zu vergessen? Nach Kunst, Schönheit und Kreativität Ausschau zu halten? Die Museen geben sich alle Mühe, euch mit ihren aktuellen Ausstellungen auf andere Gedanken zu bringen – und kleine (warme) Oasen zu schaffen, wo die Zeit still steht. Nur Mut! Wir zeigen euch hier, worauf ihr euch in der kalten Jahreszeit freuen dürft! Schwärmt aus und lasst euch inspirieren: von Unruhe und Frieden, Werden und Vergehen, von Licht und Farben, Eiszeit und Liebe. Expressionistisch und impressionistisch, konkret und abstrakt, partizipativ und provokativ – diese Highlights und Geheimtipps erwarten euch von Unterfranken bis Oberbayern! Und der Pumuckl ist auch dabei…

Christian Schad Museum
Aschaffenburg
Neueröffnung

Christian Schad (1894–1982) zählt zu den bedeutendsten deutschen Protagonisten der Moderne. Als Leitfigur der Neuen Sachlichkeit in den 1920er Jahren sowie mit seiner Erfindung der „Schadografie“ (Fotografie ohne Kamera) erlangte er Weltruhm. Christian Schads Nachlass befindet sich dank einer Schenkung seiner Witwe Bettina heute in Aschaffenburg, wo er vier Jahrzehnte lang lebte. So kann das neue Museum aus einem reichen Schatz von über 3200 Werken schöpfen und somit – weltweit einmalig – alle Schaffensperioden des Künstlers beleuchten.

Eiszeit – Mensch. Natur. Klima.
Lokschuppen Rosenheim
Aktuelle Ausstellung bis 11. Dezember 2022

Diese Ausstellung lässt euch bestimmt nicht kalt: ihr werdet euch Auge in Auge mit den „Großen“ der letzten Kaltzeit wiederfinden, mit tonnenschweren Mammuts, gefährlichen Höhlenlöwen und Wollnashörnern. Unsere Urahnen lebten, im Einklang mit der Natur, den Elementen, dem Wetter und der Kälte ausgeliefert.

Im Lokschuppen Rosenheim entsteht ein 1.500 m² großes Gesamtkunstwerk aus Originalfunden, hochwertigen Tierrekonstruktionen, Präparaten, Repliken und eindrucksvollen Skeletten. Ein absolutes Highlight ist das einzigartige Eiszeit-Skelett des „Mannes von Neuessing“: Es wird erstmals zusammen mit spektakulären neuesten Forschungsergebnissen präsentiert.

Und wo stehen wir? Veränderungen der Lebensumstände auf der Erde passieren nicht zum ersten Mal in ihrer Geschichte. Die Ausstellung thematisiert auch Fragen, Fakten und Folgen des aktuellen Klimawandels.

Unser Tipp: für ein besonders nachhaltiges Ausstellungserlebnis gibt es ein vertiefendes, pädagogisches Programm mit Führungen und Workshops für Schulklassen, Familien und Kinder.

Erich Heckel. Aquarelle und Zeichnungen aus sechs Jahrzehnten
KirchnerHaus Aschaffenburg
Aktuelle Ausstellung bis 8. Januar 2023

Als Mitglied der 1905 gegründeten Künstlergruppe Brücke schrieb Erich Heckel (1883-1970) gemeinsam mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl Kunstgeschichte. Auf der Suche nach dem Ursprünglichen thematisieren die jungen Künstler den Menschen in Bewegung und den Akt in der Natur. Nach Auflösung von Brücke erfahren Natur und Menschenbild im Werk Heckels einen Wandel. Er erweitert sein künstlerisches Schaffen zunehmend um Landschaften, Städteansichten und Stillleben. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken aus dem Erich Heckel-Nachlass in Hemmenhofen bieten einen Einblick in das Schaffen des Künstlers.

JR:Chronicles
Kunsthalle München
Aktuelle Ausstellung bis 15. Januar 2023

Die Kunsthalle München zeigt die bisher größte Retrospektive des französischen Künstlers JR (*1983) in Deutschland. Seine Ausstellungsorte sind eigentlich die Straßen dieser Welt. Dort erregt er auch Aufmerksamkeit bei jenen, die sonst keine Museen besuchen.

Berühmt wurde JR durch Fotografien unbekannter Personen, die er in riesigen Formaten auf Häuserfronten, Eisenbahnzüge, Containerschiffe oder gar Grenzmauern plakatiert. Im Fokus stehen Menschen, deren Würde und Rechte im politischen Diskurs oft übergangen werden. Ihnen verleiht JR mit seiner Kunst auf ebenso scharfsinnige wie einfühlsame Weise Sichtbarkeit.

Zu seinen jüngsten Projekten gehören die großflächige Beklebung eines Hochsicherheitsgefängnisses in Kalifornien, ein Titelbild des TIME-Magazins über Waffen in Amerika, ein monumentales Wandgemälde in einem Pariser Vorort oder eine riesige Installation am Grenzzaun zwischen den USA und Mexiko.

Tanz auf dem Vulkan
Diözesanmuseum Freising – Neueröffnung!
Aktuelle Ausstellung bis 29. Januar 2023

Das DIMU Freising hat nach Generalsanierung ab 2. Oktober wieder geöffnet! Die erste Ausstellung widmet es einem der großen Traumata der abendländischen Geschichte: dem Ausbruch des Vesuv im Jahr 79 nach Christus mit der Zerstörung der blühenden Städte Pompeji und Herculaneum. Dieses Ereignis erschütterte das Selbstverständnis der römischen Zivilisation und offenbarte deren Verletzlichkeit angesichts einer nicht zu bändigenden Naturgewalt.
Mit den großen Ausbrüchen des 17. und 18. Jahrhunderts entwickelte sich eine erstaunliche und unvergleichliche Frömmigkeitskultur, deren einzigartige Bedeutung sich bis heute in einem der reichsten Kirchenschätze der Welt, dem Schatz des San Gennaro in Neapel manifestiert.

Retrospektive Johannes M.L. Pasquay
Stadtmuseum Deggendorf
Ausstellung bis 19. Februar 2023

Pasquays Ausdrucksmittel sind so facettenreich, wie die Themen und Situationen, die ihn zu seinen Werken inspirieren. Neben Malerei, Zeichnung und Druck verwendet er auch Fotographie und Film. Für seine Skulpturen und Raumobjekte verwendet er die unterschiedlichsten Werkstoffe: von Aluminium über Materialien aus der Natur. Dabei ist es Pasquay immer wichtig sich nicht einengen zu lassen, sei es von Titeln oder Materialien und somit frei zu sein, Dinge anzunehmen, wie sie kommen. Am Anfang von Pasquays Arbeiten steht immer eine Idee, die aus sich heraus eine eigene Darstellungsform sucht und benötigt. Dabei kann der Prozess bis zur  Umsetzung durchaus langwierig sein. Die genaue Auseinandersetzung erfordert im Vorfeld Geduld und oftmals eine Vielzahl von Skizzen und Modellen.

Nicht nur in seiner Tätigkeit als Galerist, sondern auch als Gründungsmitglied des Kunstvereins Deggendorf 1986 und seiner Mitgliedschaft im Berufsverband Bildender Künstler, des Kunstvereins Passau und bei den Hengersberger Kunst- und Museumsfreunden förderte Johannes Pasquay den künstlerischen und kulturellen Austausch in Deggendorf und der Region.

Expressionismus in Kunst und Film
Museum Georg Schäfer Schweinfurt
Ausstellung vom 13. November 2022 bis 19. Februar 2023

Die Ausstellung hat den Anspruch, den Expressionismus über herkömmliche Gattungsgrenzen hinweg neu zu beleuchten und die wechselseitigen Einflüsse zwischen Malerei, Grafik und Film aufzuzeigen. In gemaltem und bewegtem Bild wird anhand von 120 Werken deutlich, wie tief der Expressionismus von den Krisen seiner Zeit durchdrungen war und wie er lautstark den rasanten gesellschaftlichen Umbrüchen Ausdruck verlieh. Unterteilt ist sie in die folgenden Sektionen: Aufbruch und Bruch – Traum und Trauma – Form und Deformation in unterschiedlichen Medien.

Der Expressionismus als kulturrevolutionäre Bewegung war von Beginn an bestrebt, Kunst und Leben zu vereinen, die Trennung der Künste aufzuheben. Mehrfachbegabungen wurden zum Ideal der Künstler*Innen und das Gesamtkunstwerk zum angestrebten Ziel.

Flores y mujeres – Aus der Sammlung Hierling
Buchheim Museum Bernried
Ausstellung bis 26. Februar 2023

2018 sorgte das Gedicht »Avenidas y flores y mujeres« (Prachtstraßen, Blumen und Frauen) des bolivianisch-schweizerischen Schriftstellers und Begründers der Konkreten Poesie, Eugen Gomringer für große Aufregung: Da es Frauen zu Objekten männlicher Blicke mache, wurde es als sexistisch kritisiert und schließlich von der Fassade einer Berliner Hochschule entfernt. Wo aber nun ist die Grenze zu ziehen zwischen künstlerische Freiheit und moralischer Maßgabe?
Frauen und Blumen sind häufige Motive in der bildenden Kunst, vor allem auch in den Gemälden der expressiven Realisten. Jene Generation von Künstlerinnen und Künstlern feierte zwischen den beiden Weltkriegen ihre Erfolge, in der Nazi-Zeit wurde sie als »entartet« verfemt und nach dem Zweiten Weltkrieg galt sie wegen ihrer realistischen Malerei als antiquiert.

Flores y Mujeres regt zur Auseinandersetzung an: Was ist Schönheit? Welche Frauenbilder werden konstruiert? Was wiegt schwerer: erotische Fantasie oder der Respekt vor dem anderen Geschlecht? Die Ausstellung will sensibel machen für diese Themen und diese kunsthistorisch bedeutsamen Werke neuen Rezeption offen und kritisch vorlegen. Schließlich ist diese Ausstellung eine herzliche Einladung zur genussvollen Betrachtung von Kunst.

German Pop. Norddeutsche Realisten
Kunstmuseum Bayreuth
Ausstellung bis 26. Februar 2023

Ein besonderes Segment in den Sammlungen des Kunstmuseum Bayreuth sind Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus Hamburg und Schleswig-Holstein, die „norddeutschen Realisten“. In den sechziger Jahren haben sich bei verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern dort faszinierende Ansätze der Auseinandersetzung mit populärer Bildkultur entwickelt.
Die Ausstellung beschäftigt sich grundsätzlich mit der Wahrnehmung der Wirklichkeit anhand vorgefertigter Bilder. Gerade auch in Hinblick auf unsere überbordende digitale Bildkultur lohnt der Blick auf die unterschiedlichen Herangehensweisen dieser Künstlerinnen und Künstler. Zu sehen sind Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken von Harald Duwe, Dieter Asmus, Peter Nagel, Nikolaus Störtenbecker, Peter F. Piening, Ulrike Andresen und Claus Vahle.
Die Ausstellung wird begleitet durch ein umfassendes Vermittlungsprogramm für alle Menschen.

Emil Nolde. Meine Art zu malen…
Pinakothek der Moderne München 
Ausstellung bis 28. Februar 2023

Genau hingeschaut: „Meine Art zu malen ist ohne alle Kunststücke …“. Wie ist Zitat des bekannten Expressionisten Emil Nolde im Hinblick auf seine Maltechnik zu verstehen? Das beleuchtet diese spannende kunsttechnologische Präsentation. Nolde setzt Materialien und Techniken bewusst und variantenreich ein. Seine farbigen Grundierungen sind nuanciert und er trägt leuchtkräftige Malfarben oft unvermischt und üppig auf.

Anhand des Münchner Gemäldebestandes wird der Werkprozess Noldes – vom Aufspannen der Leinwand bis zur Pinselschrift – und den Besonderheiten seiner Arbeitsweise zwischen Kalkül und ‚inszeniertem Zufall‘ dargestellt. Im Dialog zwischen den Originalen und restauratorisch-naturwissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen werden jüngste Forschungsergebnisse vorgestellt. Realia aus dem Ateliernachlass verdeutlichen den Qualitätsanspruch des Künstlers an seine Materialien sowie seinen individuellen Umgang mit Malfarben.

Zauberhaftes Capri. Ein Paradies für Künstler
Gemäldegalerie Dachau
Austellung bis 12. März 2023

Die im Golf von Neapel gelegene Insel Capri war schon in der Antike ein beliebter Rückzugsort. Im 16./17. Jahrhundert war ein Abstecher auf die Insel Teil der Bildungsreise (Grand Tour) junger Adeliger und reicher Bürger. Generationen von Malern waren von der Schönheit der landschaftlichen Motive und insbesondere der ihrer Bewohnerinnen fasziniert. Die Maler und ihre Bilder machten die Insel weithin bekannt und es entwickelte sich ein reger Fremdenverkehr.
Die Gemäldegalerie Dachau, die erste Station der Ausstellung, zeigt rund 80 Gemälde und Graphiken deutscher und italienischer Maler aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Darunter finden sich auch Arbeiten der Maler Ludwig Dill und Arthur Langhammer, die sich um 1880 auf Capri aufhielten und später eine wichtige Rolle in der Künstlerkolonie Dachau spielten.

Max Beckmann. Departure
Pinakothek der Moderne München
Ausstellung vom 25. November 2022 bis 12. März 2023

Die groß angelegte monografische Ausstellung widmet sich erstmals dem Thema der Reise, das für Max Beckmann (1884–1950) in einem biografischen wie symbolischen Sinn von existentieller Bedeutung war. Sein Leben war geprägt durch tragische Erfahrungen von Krieg und Entwurzelung, von Transit und Exil, aber auch von mondänen Urlaubsreisen, von Freiheitsdrang und Reisesehnsucht.
Etwa 100 Leihgaben aus bedeutenden privaten und öffentlichen Beckmann-Sammlungen in Europa und den USA wie das erste Triptychon DEPARTURE aus dem MoMA zeigen die enorme Bandbreite der Bildmotive und -ideen des Reisens und ergänzen den größten europäischen Gemäldebestand Beckmanns, der sich in der Sammlung Moderne Kunst befindet. Mithilfe der 2015 erfolgten Schenkung der Familiennachlässe Max Beckmanns an das Max Beckmann Archiv der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen können erstmals auch zahlreiche unbekannte Materialien und Dokumente wie Fotoalben und Filme präsentiert werden, die einen neuen und aktuellen Blick auf den Künstler ermöglichen.

Hauptsache Bayern. Hüte – Hauben – Hip-hop-caps
Bayerisches Nationalmuseum München
Ausstellung bis 30. April 2023

Mit rund 250 Hüten, Hauben, Mützen, Schleiern und anderen Kopfbedeckungen sowie Gemälden und Skulpturen gibt die Ausstellung einen grandiosen Überblick zur Kulturgeschichte der Kopfbekleidung: Kopfbedeckungen sind ein wichtiges Element der Selbstdarstellung. Sie verleihen Würde und machen Hierarchien sichtbar, können Distanz schaffen, aber auch das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Die Bandbreite reicht von prächtigen Mitren über anmutige Damenhüte bis hin zu aktuellen Designermodellen. Hüte des Märchenkönigs Ludwig II. oder Otto von Bismarcks werfen ein Schlaglicht auf Vorlieben prominenter Persönlichkeiten. Neben Modellen von Dior, Cardin und Saint Laurent sind Unikate von Philip Treacy und Stephen Jones zu sehen. Geschichte und Gegenwart werden unter einen Hut gebracht: Kopfbedeckungen bieten eine einzigartige Vielfalt und sind einfach wunderschön.

Pumuckl und mehr. Ellis Kaut zum 102.
Museum Fürstenfeldbruck
Ausstellung vom 18. November 2022 bis 4. Juni 2023

Vor 60 Jahren erfand die Schriftstellerin Ellis Kaut (1920-2015) die Figur Pumuckl, den frechen Kobold mit den roten Haaren, illustriert erstmals von der Künstlerin Barbara von Johnson. Die Ausstellung erzählt interessante Geschichten über den Pumuckl und die kreativen Köpfe dahinter. Unvergesslich sind die Hörspiele mit Gustl Bayrhammer und Hans Clarin im Bayerischen Rundfunk.

Ellis Kaut (1920-2015), die geistige Mutter des Pumuckl, war nicht nur eine geniale und humorvolle Geschichtenerzählerin und Verfasserin zahlreicher Kinderbücher, sie zeichnete sich auch durch ihre ungemein künstlerische Vielseitigkeit aus.  Sie Kaut schrieb, malte, zeichnete und fotografierte ihr Leben lang und hinterließ ein umfangreiches Werk. Sie starb im Alter von 94 Jahren in Fürstenfeldbruck.

Flowers forever. Blumen in Kunst und Kultur
Kunsthalle München
Ausstellung vom 3. Februar bis 27. August 2023

Gute Aussichten für Blumenkinder: in München steigt 2023 das Flower Power Festival München vom 3. Februar bis 7. Oktober 2023. Mit dabei auch die Kunsthalle München mit „Flowers Forever“, der ersten Ausstellung, die sich umfassend der Kunst- und Kulturgeschichte der Blume vom Altertum bis heute widmet. Mit Gemälden, Skulpturen, Fotografien, Design, Mode, interaktiven Medieninstallationen sowie naturwissenschaftlichen Objekten – von den alten Ägyptern bis heute. Behandelt wird die Rolle der Blume in Kunst und Wissenschaft, in Mythologien und Religionen sowie in Ökonomie, Ökologie und Politik.

Macht noch bis 13. November mit bei der großen Blumeninstallation von Rebecca Louise Law. Mit eurer Hilfe beim Sammeln, Trocknen und Binden von 200.000 Blumen entsteht ein wundervolles, ephemeres Kunstwerk als getrockneten Blüten. Alle Infos findet ihr hier.

Abb. ganz oben: Flowers forever, Kunsthalle München, ab 3. Februar 2023: Rebecca Louise Law, Community (Installationsansicht), 2018, Toledo Museum of Art, Ohio, USA © Rebecca Louise Law

Nathalie Schwaiger

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