Home Aschaffenburg Alle Jahre wieder – unsere Museumsflöckchen 2021

Auch dieses Jahr haben wir 24 Gründe, warum Museen glücklich machen…das heißt 24 wundervolle Museumsflöckchen für euch gesammelt! Zum Wundern, zum Staunen, zum Freuen – Museen und Ausstellungen, die Glanz, Licht und Zuversicht in diese dunkle Zeit bringen!
Feiert schön, macht das Beste aus der Situation und wir freuen uns, wenn ihr auch im nächsten Jahr wieder bei unseren Museumsflöckchen dabei seid…

Frohe Weihnachten & gemütliche Feiertage!

Die schöne Holzkrippe im obigen Beitragsbild könnt ihr noch bis zum 22. Januar 2022 bei uns im Infopoint im Alten Hof in München bestaunen. Einzigartig ist wohl auch jede Krippe für sich. Diese Handwerkskunst reicht Jahrhunderte zurück! Auch in Aufbau, Gestaltung und Ausmaß sind der Fantasie hierbei kaum Grenzen gesetzt. Und wie ließe sich die Weihnachtszeit im Familienkreis schöner begehen, als gemeinsam aktiv etwas zu kreieren. Also ab auf den Dachboden oder auch in die Natur, es findet sich sicher etwas für die eigene Weihnachtsgeschichte.

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Alle Jahre wieder - unsere Museumsflöckchen 2021
❄️„Christkindleins Haus“, Nikolauskalender (ab dem 6.12.) mit Papierfenstern zum Öffnen. Illustration Dora Baum, Reichhold & Lang, München, um 1925, Foto: Esther Gajek

❄️ Warum machen Museen glücklich? Weil sie uns alle Türchen öffnen!

Lasst uns daher zuversichtlich nach Vorne schauen, in der Gewissheit, dass unsere bayerischen Museen uns auch zukünftig mittragen und öffnen.

⭐️ Das Wallfahrtsmuseum Neukirchen beschert uns diesen winterlichen Zauber der Adventskalender! Wie lange gibt es diese Kindheitsfreude schon, wie haben sich die Motive verändert und wer kam eigentlich auf die Idee sie mit Schokolade zu befüllen?

⭐️ Einmal begonnen, drängen sich viele weitere Fragen auf. Adventskalender haben’s tatsächlich in sich! Also auf in die Oberpfalz und rein in die bunte Welt der Türchen-, Zieh- und Steckkalender!

📆 Im Lande des Christkinds. Adventskalender aus der Sammlung Esther Gajek, Wallfahrtsmuseum Neukirchen, bis 2. Februar 2022

Museumsflöckchen 2

❄️ Museen machen glücklich…sie bewahren Altes und schaffen daraus Neues!

Die Werke Albrecht Dürers sind nach wie vor in Mode: zeitgenössische Künstler*innen versuchen sich noch heute an ihm. Im Albrecht-Dürer Haus Nürnberg wird Upcycling gewissermaßen auf eine neue kunstvolle Ebene gehoben.

⭐️ Hier werden derzeit die Dürer-Paraphrasen der international bekannten Nürnberger Künstlerin Jo Niklaus präsentiert, die ihre eingehende Auseinandersetzung mit dem Œuvre des Künstlergenies illustrieren. Bei der Betrachtung ihrer Bilder wird schnell klar: der Schein trügt, denn durch die angewandte Trompe-I’œil-Malerei wirken die Motive täuschend echt, während sie gleichzeitig auch Unmögliches wiedergeben.

📆 Reflexionen zu Dürer. Jo Niklaus zum 80. Geburtstag, Albrecht-Dürer-Haus Nürnberg, bis 18. April 2022

Alle Jahre wieder - unsere Museumsflöckchen 2021
❄️ Ohne Expertise, Jo Niklaus, 2000

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Alle Jahre wieder - unsere Museumsflöckchen 2021
❄️ © Peter Gaymann http://www.gaymann.de

❄️Museen machen glücklich… weil sie Stress ganz schnell abbauen.

Schicksalhaft, überraschend und bisweilen auch erschütternd komisch: taucht mit Peter Gaymanns lustigen Hennen in sein „Huhniversum“ ein. Freut euch auf Begegnungen mit Menschen, Rentieren und anderen Urviechern des Cartoonisten. Auf ein Stelldichein mit dem Schicksal, mit Italien oder mit dem Weihnachtsmann…

Unser Tipp: Wenn ihr noch ein paar humoristische Weihnachtsgeschenke sucht, seid ihr dort genau richtig!

📆 Beflügelnde Begegnungen. Peter Gaymanns Zeichnungen und Cartoons, Museum Schwabmünchen, bis 27. Februar 2022

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❄️ Museen machen glücklich… weil sie uns von der großen weiten Welt träumen lassen.

Eine „Grand Tour“ nach Italien galt bis ins 19. Jahrhundert für Künstler als unverzichtbares Bildungsprogramm. Emelˈjan M. Korneev war Neapel nicht weit genug: auf einer offiziellen, vom Zaren beauftragten Expedition bereiste er 1802/03 das gesamte russische Imperium, bis nach Sibirien und an die südöstlichen Grenzen zu China. Von der Krim weiter nach Konstantinopel und über Kleinasien in das damals osmanisch besetzte Griechenland. Und zwischen 1819 und 1821 ging er auf Weltumseglung.

📅 Das Münchner Stadtmuseum zeigt erstmals seltene Zeichnungen und Aquarelle des russischen Künstlers Emelˈjan M. Korneev (1780 – nach 1839), Grand Tour XXL, Münchner Stadtmuseum, bis 30. Januar 2022

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❄️Emel’jan Korneev, Ausbruch des Vesuvs am 12. August 1805, Feder, Pinsel, Sepiatusche, Münchner Stadtmuseum

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Alle Jahre wieder - unsere Museumsflöckchen 2021
© Landkreis Neu-Ulm

❄️Museen machen glücklich… denn sie sorgen für noch mehr Winterspaß.

⛄️ Was wäre der Winter ohne Schneemannbauen? Hand aufs Herz, wir alle lassen uns doch – egal ob Groß oder Klein – leicht dazu hinreißen, im frisch gefallenen Schnee herumzutollen und dabei fantasievolle Schneemänner und außergewöhnliche Schneefrauen zu kreieren. Doch woher kommt auch diese – mit individuellen Kindheitserinnerungen verbundene – Tradition? Wie hat sich dieses ultimative Symbol der frostigen Jahreszeit verändert? In Neu-Ulm könnt ihr mit der ganzen Familie auf Entdeckungsreise zur Geschichte rund um die liebenswerte Schneefigur gehen.

📆 Der Schneemann. Geschichte(n) eines Winterhelden, Museum für bildende Kunst im Landkreis Neu-Ulm, 20. Oktober 2021 bis 6. Februar 2022

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❄️Museen machen glücklich… weil dort rund ums Jahr Nikolaus ist!

Wusstet ihr, dass der Bischof von Myra, auch bekannt als Sinterklaas, Santa Claus oder Julemand, nicht nur Schutzpatron der Kinder, sondern auch der Seeleute ist? Früher stellte man deshalb anstatt Schuhen selbst gebastelte Schiffchen vor die Tür. Wenn ihr auch eins falten wollt: hier geht es zu einer Bastelanleitung.

Die Nikolaus-Holzskulptur auf dem Bild stammt aus dem Benediktinerkloster Niederaltaich. Ihr findet sie im Kirchensaal des Bayerischen Nationalmuseums in München, das auch eine die größten und schönsten Krippensammlungen der Welt hat.

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❄️Foto: Bayerisches Nationalmuseum

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Alle Jahre wieder - unsere Museumsflöckchen 2021
❄️ Hohnsteiner Handpuppen, Figurenbildner: Theo Eggink (1901-1965), Dornerei-Theater mit Puppen, Neustadt a.d.Weinstraße. Foto: Guido Scharrer, Straubing

❄️ Museen machen glücklich… weil sie die Puppen tanzen lassen.

Im Gäubodenmuseum Straubing geht der Vorhang auf: „Tri tra trullala, tri tra trullala… Guten Tag meine Damen und Herren, habt ihr auch alle den Kasper so gern?“ – wer jetzt direkt in Kindheitserinnerungen schwelgt, sollte sich die Ausstellung gestern – heute – morgen. 25 Jahre Figurentheaterfestival Straubing nicht entgehen lassen. Neben den Kinder-Lieblingen Kasper, Seppel und Gretel entfaltet sich hier die gesamte Entwicklung des Straubinger Figurentheaterfestivals gewissermaßen vor euren Augen.

📆 gestern – heute – morgen. 25 Jahre Figurentheaterfestival Straubing, Gäubodenmuseum Straubing, bis 15. Mai 2022

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❄️ Museen machen glücklich… weil sie unentwegt Neues zu Tage fördern.⠀ ⠀

Wie im Falle Ötzis, dem Mann aus dem Eis. Vor 30 Jahren fand man seine ca. 5250 Jahre alte Leiche im Gletschereis. Der sensationelle Fund eröffnete der Archäologie bis dahin unbekannte Möglichkeiten, neue Erkenntnisse über den Alltag der ausgehenden Steinzeit zu gewinnen. In der Ausstellung im Naturkunde-Museum Coburg könnt ihr einen Blick auf Reproduktionen der Mumie sowie auf die Dinge, die Ötzi zum Zeitpunkt seines Todes bei sich trug, werfen. Gleichzeitig offenbaren sie Begebenheiten zu den Lebensbedingungen zum Ende der Jungsteinzeit, wie den Übergang hin zur einsetzenden Sesshaftwerdung. ⠀

📆 Ötzi – der Mann aus dem Eis, Naturkunde-Museum Coburg, bis 13. März 2022

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❄️ Foto: Pixabay

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Alle Jahre wieder - unsere Museumsflöckchen 2021
❄️Dinosaurier im Schnee von Igor Oleynikov © Igor Oleynikov

❄️ Museen machen glücklich … weil sie beweisen, dass Dinos doch nicht ausgestorben sind!

Der russische Illustrator Igor Oleynikov malt seine eigene, poetische Version von Wirklichkeit. Er ist immer für eine Überraschung gut, beobachtet scharf, spürt mit feinem Humor russischen Volksmärchen oder Klassikern nach. Seine Gouache-Illustrationen sind einfach unverwechselbar und vor allem niemals naiv.

Igor Oleynikov ist einer der bedeutendsten Illustratoren und außergewöhnlichsten Künstler seines Landes. In Russland hat er über 80 Bücher mit seinen Illustrationen veröffentlicht.

📆 Igor Oleynikov, Kompositeur des Wunderlichen, Internationale Jugendbibibliothek München, bis 6. März 2022

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❄️ Museen machen glücklich.. weil sie uns zeigen, wie kraftvoll, laut und visionär Kunst sein kann.

International bekannt und immer für einen Skandal gut: Hermann Nitsch (*1938) provoziert und polarisiert. Seine blutigen Bilderserien, die Lärmorchester und Schreichöre seiner früheren Aktionen waren nichts für schwache Nerven. Aber vielleicht für euch? Im Sommer hat der in Wien geborene Künstler (*1938) das Bühnenbild von Wagners „Walküre“ für die Bayreuther Festspiele gestaltet. Die Kunsthalle Jesuitenkirche in Aschaffenburg zeigt seine großformatigen Schüttbilder, in rot, blau, gelb oder bunt – sowohl die Studien als auch die fertigen Werke der Aufführung. Dass Nitsch auch ganz anders kann, beweisen die bunten Rasterbilder im zweiten Teil der Ausstellung…

📆 Hermann Nitsch. Mythos Passion, Kunsthalle Jesuitenkirche Aschaffenburg, bis 27. Februar 2022

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❄️ Hermann Nitsch, Schüttbild, 2019, Acryl auf Leinwand

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Alle Jahre wieder - unsere Museumsflöckchen 2021
❄️ Kempten Alpinmuseum, Foto: Roger Mayrock ⠀⠀

❄️ Museen machen glücklich… weil die Berge rufen. ⠀⠀

Das Alpin-Museum Kempten schließt ab 2022 vorerst seine Tore. Bei freiem Eintritt habt ihr noch einmal Gelegenheit die Bedeutung der Alpen als Lebensraum für Pflanzen und Tiere sowie als Erholungsort für die Menschen kennenzulernen.

🏔️ Krippenfreunde können zudem einen Teil der Weihnachtskrippe des Bildhauers Ludwig Weiß besichtigen, die aus 250 Figuren und 19 Gebäuden besteht und zu den bedeutendsten Biedermeierkrippen in Bayern gehört. ⠀⠀

📆 Alpin-Museum Kempten, das Museum schließt zum Jahresende

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❄️ Museen machen glücklich… weil sie uns beflügeln.

Dieser wunderschöne Engel der Nacht wachte über das Schlafgemach König Ludwigs II. Er schwebt an der Decke des Tassozimmers auf Schloss Hohenschwangau. In der Decke war ein integrierter beleuchtbarer Sternenhimmel – traumhafte Aussichten, oder?

🌟 Momentan sind „Die Nacht und ihre Kinder“ im Museum Starnberger See zu bewundern. Noch bis 9. Januar wagt die Ausstellung einen Blick in die Sterne. Zu den Planeten, Galaxien, in die Milchstraße, zu schwarzen Löchern und über die Grenzen des Universums und der Vorstellungskraft hinaus…

🌲 Unser Tipp zum 3. Advent: das Weihnachtshörspiel nach dem Märchen „Der Tannenbaum“ von Hans Christian Andersen wurde eigens für das Museum geschaffen. Es führt euch in 10 Episoden durch die Ausstellungsräume, ihr könnt es aber auch in der Soundcloud hören.

📆 Im Schein der Sterne, Museum Starnberger See, bis 9. Januar 2022

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❄️ Franz Xaver Glink, Die Nacht und ihre Kinder, 1835. Schloss Hohenschwangau. Mit freundlicher Genehmigung des Wittelsbacher Ausgleichsfonds München. Foto: Nikolaus Steglich

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Alle Jahre wieder - unsere Museumsflöckchen 2021
❄️ © VG Bild-Kunst, Bonn 2021 · Courtesy of The Sac-O-Lait Keith Sonnier Foundation Inc., Neues Museum Foto: Annette Kradisch⠀

❄️ Museen machen glücklich… weil sie uns erleuchten.

Der Winter ist in den skandinavischen Ländern besonders dunkel. Licht bringt das Luciafest, das heute am 13. Dezember begangen wird. Ihr könnt auch etwas Licht vertragen? Im Neuen Museum Nürnberg könnt ihr geradezu in die Welt des Lichts eintauchen.

🌟 Keith Sonnier ist ein wahrer Pionier der Lichtkunst. Seine Werke aus farbigen Licht haben ihn internationalberühmt gemacht. Mit der Ausstellung „Keith Sonnier. Lightsome“ präsentiert das Neue Museum Nürnberg erstmals eine Retrospektive seines Gesamtwerks nach dem Tod des Künstlers im letzten Sommer. Hier werden Lichtblicke auf das maßgebliche Wirken in seinen Schaffensperioden geworfen, was das umfangreiche Werk des Künstlers gebührend erstrahlen lässt. ⠀⠀

📆 Keith Sonnier. Lightsome, Neues Museum Nürnberg, bis 6. Februar 2022

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❄️ Museen machen glücklich… weil sie besondere Augenblicke mit uns teilen.

Na, erkennt ihr die Dame, die da so glückseelig auf ihrem Schlitten ins Bild gerodelt kommt? Ganz recht – keine geringere als Gabriele Münter, fotografiert von ihrer damaligen großen Liebe Wassily Kandinsky.

❄️ Viele verbinden mit ihrem Namen ihre ausdrucksstarken, expressiven Sommerbilder. Doch kennt ihr schon ihre facenttenreichen Winterdarstellungen des Alpenvorlandes? Auch hier findet sich ihre unfassbar leuchtende Farbpalette wieder, mit der sie es verstand, die an sich unbunten Motive in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen zu erfassen und stimmungsvoll wiederzugeben.

🗓️ Schneefarben. Winterbilder von Gabriele Münter, Schloßmuseum Murnau, bis 27. März 2022

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❄️ Gabriele Münter beim Rodeln in Kochel, Februar 1909, Foto: Wassily Kandinsky, Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung München⠀

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Alle Jahre wieder - unsere Museumsflöckchen 2021
❄️Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit, Barbara Wilmers-Hillenbrand

❄️ Museen machen glücklich… weil sie sich für Menschenrechte stark machen.

🤝Artikel 1: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

🕊️ Article 1: All human beings are born free and equal in dignity and rights. They are endowned with reason and conscience and should act towards one another in a spirit of brotherhood.

Pictures for the Human Rights e. V. tritt für mehr Würde und Respekt im Umgang miteinander ein. Von Kunstschaffenden und Kunstunterstützenden gegründet, will der gemeinnützige Verein uns die Artikel von 1948 wieder in Erinnerung rufen. Denn auch heute werden in vielen Ländern Menschenrechte mit Füßen getreten.

🗓️ Pictures for the Human Rights e. V. , Marktplatz Schwandorf, noch bis 10. Januar 2022

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❄️ Museen machen glücklich… weil Frau Holle für sie Überstunden macht.

🌧️ Ja, bitte tüchtig weiter schütteln, liebe Goldmarie! Weiße Weihnachten… mei des wär‘ schön! Frau Holle ist ein Klassiker der Gebrüder Grimm. Die Märchen des Autorenduos sind eines der meist übersetzten, meist gelesenen und meist verfilmten Bücher der deutschen Kulturgeschichte. Das Museum Aschenbrenner in Garmisch-Partenkirchen befasst sich mit der Illustration der Märchen – von ihren Anfängen im 19. Jahrhundert (lange vor Disney) bis zur Gegenwart. Auch ein zehn Meter langer märchenhafter Jugendstilfries ist dabei…

⛄️ Unser Tipp: das Museum am Fuß der Zugspitze beherbergt auch eine tolle Puppen-, Porzellan- und Krippensammlung!

📆 Unglaublich! Die Märchen der Brüder Grimm, Museum Aschenbrenner, Garmisch-Partenkirchen, bis 18. April 2022

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❄️ © by BGG Bildarchiv – http://www.grimms.de

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❄️ Caspar David Friedrich (1774-1840), Der Eichbaum, 1798, Öl auf Leinwand, Sammlung Maibaum Lübeck

❄️ Museen machen glücklich… weil sie sooo romantisch sind!

Die Künstler sind es, die die Natur wieder zum Sprechen bringen… Ist das nicht eine schöne Vorstellung der Romantiker? Die Bilder der vorwiegend deutschen und skandinavischen Maler der Romantik im Museum Fürstenfeldbruck verführen zum genauen Hinsehen und zum Hineinfühlen. Mit ihren Landschaften gaben sie die Antwort auf die Frage, wie wichtig die Natur für uns Menschen ist. Vielleicht auch eine schöne Anregung für uns 2021, die Natur zu wertschätzen und uns als Teil von ihr zu begreifen…

📆 Der romantische Blick, Museum Fürstenfeldbruck, bis 1. Mai 2022

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❄️ Museen machen glücklich… weil morgen das Sams kommt!

Ausnahmsweise kommt es mal am Sonntag und nicht am Samstag: das freche rothaarige Wesen mit der Rüsselnase – und der Lizenz zum Erfüllen von Wünschen – ist aus Bamberg nicht wegzudenken. Drei Mal war die oberfränkische Weltkulturerbe-Stadt Kulisse für die Verfilmung des Kinderbuch-Klassikers von Paul Maar. Der Illustrator, Kinder- und Jugendbuchautor lebt gar nicht weit vom Dom.

📆 Was alles Paul Maar noch kann, beweist die Ausstellung mit Zeichnungen und Aquarellen: Paul Maar. Mehr als das Sams, Stadtgalerie Bamberg Villa Dessauer, bis 27. Februar 2022

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❄️ Das Sams feiert Weihnachten © Paul Maar, Fotos: Jürgen Schraudner, Stadtarchiv Bamberg, zur Veröffentlichung frei.

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Alle Jahre wieder - unsere Museumsflöckchen 2021
❄️ „Frau im Sternenkleid“, um 1924, Ahorn, gedrechselt, bemalt, lackiert, bronziert Kerzenleuchter aus der Produktion der Firma Heinz. Foto: Andreas Brücklmair

❄️Museen machen glücklich… weil sie alte Handwerkskunst wertschätzen

Nach über zwei Jahrhunderten musste die Drechslerei im Dorfzentrum von Waal im Allgäu schließen, weil sich kein Nachfolger fand. Die Ausstellung im Volksmuseum Oberschönenfeld ist eine Hommage an Traditionshandwerk und zeigt Spielzeug, Wohnaccessoires und für ihre Zeit typische Möbel. Maschinen aus der Werkstatt, Filme und Interviews lassen den Arbeitsalltag in der Werkstatt Heinz noch einmal lebendig werden.

Spannend: Studierende der Schulen für Holz und Gestaltung aus Garmisch-Partenkirchen haben mit Furnierholz aus den Lagerbeständen Tourenskier, Küchenregale und Sitzhocker geschaffen. Die Ausstellung ist Teil des „Jahresthema Kultur 2021“ des Bezirks Schwaben: Holz, der nachwachsende Rohstoff, in all seinen Facetten.

📆 Heinz hört auf, Museum Oberschönenfeld, bis 30. Januar 2022

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❄️ Museen machen glücklich… weil sie uns mit allen Sinnen berühren.

Marcel Franke nimmt Blinde und Sehbehinderte in seinem Podcast Blind Reisen auf eine Audio-Reise durch drei spannende Museen in Unterfranken mit. Unter anderem war er auch im Freilandmuseum in Fladungen. Besonders gefallen haben ihm dort der Kräutergarten und die Büttnerei mit zahlreichen Taststationen.

👉Unser Tipp: hier geht’s zum Podcast-Beitrag Blind Reisen

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❄️ Podcaster Marcel Franke im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen vor der Büttnerei. Foto: Martin Spantig

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Alle Jahre wieder - unsere Museumsflöckchen 2021
❄️ Foto: Ernst von Maydell, Distelfalter an Kaktusblüte, Farbradierung, signiert, 1944 © Museum der Stadt Grafing⠀

❄️ Museen machen glücklich… weil sie uns auch in schwierigen Zeiten begleiten.⠀

Unter dem Titel Kunst in Umbruchszeiten führt das Museum der Stadt Grafing Arbeiten dreier Künstler zusammen, die allesamt die Schrecken des Zweiten Weltkrieges überlebt und ihren Weg ins idyllische Grafing gefunden haben.⠀
🌵🦋⠀
Die simplen Motive ihrer Landschafts- und Detailstudien werfen dabei auch einen Lichtblick auf unsere heutige Zeit, die ebenfalls einen Umbruch erlebt – nämlich zuversichtlich in die Zukunft zu blicken und sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen.⠀

📆 Kunst in Umbruchszeiten , Museum der Stadt Grafing, bis 13. Februar 2022

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❄️ Museen machen glücklich… weil das Christkind dort in Samt und Seide gebettet wird.

Aus Wachs, Holz oder Elfenbein geformt, in kostbare Stoffe gehüllt und mit Gold- und Silberfäden verziert – die Jesuskinder und „Klosterarbeiten“ im Egerland-Museum Marktredwitz sind gar kunstvoll. Viele davon hat Sammlerin und Autodidaktin Rosi Bauer liebevoll und geduldig in ihrer „Himmelswerkstatt“ in Traunstein restauriert. Geht euch da nicht auch das Herz auf?

Unser Tipp: aktuell ist der Eintritt ins Museum frei und wenn ihr noch filigrane Last-Minute-Geschenke oder traditionelle Deko sucht, könnt ihr dort Handarbeiten nach alten Vorbildern für euren Christbaum kaufen.

📆 Christkindl – geliebt, verehrt, geholfen, Egerland-Museum Marktredwitz, bis 27. März 2022

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❄️ Foto: Prager Jesulein, Mitte 18. Jahrhundert © Florian Miedl

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Alle Jahre wieder - unsere Museumsflöckchen 2021

❄️ Museen machen glücklich… weil Rituale sein müssen!

Alle Jahre wieder fiebern wir mit, wenn Franzl seine Sissi findet: an Heiligabend um 20.15 Uhr und am 25.12. noch einmal um 15.25 Uhr in der ARD ist es wieder soweit! Macht schon mal die Taschentücher bereit…

Als Traumpaar sind sie in die Filmgeschichte eingegangen. Romy Schneider, 1955 gerade 17, wurde durch diese Rolle unsterblich – wie auch schon der echten Sisi, Kaiserin Elisabeth, flogen ihr alle Herzen zu.

Die Kaiserin der Herzen und Wittelsbacher Prinzessin lebt in Bayern weiter: im Sisi-Schloss in Aichach verbrachte sie glückliche Kindertage. Das kleine, feine Sisi-Museum im ehemaligen Bahnhof in Possenhofen beherbergt eine der größten Sisi-Devotionalien-Sammlungen. Und bei der Landesausstellung 2021 Götterdämmerung im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg könnt ihr ein Ballkleid von Sisi bewundern.

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❄️Museen machen glücklich… weil sie Weihnachten noch schöner machen, als es eh schon ist!

🌟 Mehr Weihnachten geht nicht: Josef Madleners alpine Bilderbuch- Winterszenerien weckten die Sehnsucht nach weißer Weihnacht. Bis nach England exportierte der „Maler der schwäbischen Weihnacht“ seine idyllischen Postkartenserien und prägte das Bild von Weihnachten, wie wir es alle im Kopf und in den Herzen tragen. Sein Nachlass gehört zum festen Bestand der MEWO Kunsthalle in Memmingen.

📆 Weihnachten im Antonierhaus mit lebensgroßer Krippe, Memmingen, noch bis 9.1. 2022 B!

Alle Jahre wieder - unsere Museumsflöckchen 2021
❄️ Josef Madlener, Der Gang zur Christmette, 1929 © Stadt Memmingen/MEWO Kunsthalle, Foto: Carsten Eisfeld

Mit den besten Wünschen

Euer Team vom Infopoint

Alle Jahre wieder - unsere Museumsflöckchen 2021

Abb. ganz oben Krippe © Ikom Stiftland

[Bildbeschreibung: Nahaufnahme einer Krippe aus Holzfiguren, eingerahmt von Schneeflocken.]

Sabine Wieshuber (u.r.), Ania Hillenbrand (o.l.), Melina Rauh, Nathalie Schwaiger (o.r.) und das gesamte Infopoint-Team

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