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Jüdisches Festjahr – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

by Theresa Geßler

Die Wurzeln jüdischen Lebens in Deutschland reichen zurück bis in die Spätantike. Ein Edikt des römischen Kaisers Konstatin, wonach Juden in Ämter der Kurie und der Stadtverwaltung berufen werden konnten, ist das älteste Schriftzeugnis für die Existenz jüdischer Gemeinden in Deutschland. Damit leben Menschen jüdischen Glaubens seit 1700 Jahren in Deutschland. Dieses Jubiläum ist das Motto des Festjahres 2021. Wo stehen wir heute? Wie gehen wir in die Zukunft? Und wie gut kennen wir uns eigentlich? Ziel ist es, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar und erfahrbar zu machen, Raum für Begegnungen mit der jüdischen Kultur zu schaffen und letztlich auch ein Zeichen gegen den erstarkenden Antisemitismus zu setzen.

Jüdischer Vielfalt in Ausstellungen in Bayern begegnen #2021JLID

Auch in Bayern sind eine Reihe von Museen dem Ruf des Vereins 321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V. gefolgt und haben sich auf Spurensuche begeben. Dabei sind spannende Ausstellungskonzepte entstanden, die anschaulich und begreifbar an die jüdische Kultur heranführen. Welche speziellen Themen werden anlässlich des Festjahres 2021 in den bayerischen Museen präsentiert? Wir haben euch eine Auswahl zusammengestellt!

Schalom Sisters*! Jüdisch-feministische Positionen

– Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben in
Kooperation mit dem Staatlichen Textil- und Industriemuseum
Augsburg (tim) und Ringfoto Tezel (Schwaben)

13. Januar bis 31. Oktober 2021

Zum Festjahr 2021 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland bringt das Jüdische Museum Augsburg Schwaben die weibliche Seite in Kunst und Kultur zum Vorschein und richtet damit sein ganzes Augenmerk auf jüdisch-feministische Positionen. Entgegen nach wie vor vorherrschender Klischeebilder zeigt „Schalom Sisters*!“ die ganze historische und gegenwärtige Bandbreite jüdischen Lebens auf und macht dabei deutlich, dass Feminismus kein „Frauenthema“, sondern vielmehr die Grundlage zu einem gerechten Miteinander darstellt.

Egal ob in Deutschland, Europa oder der Welt, ob im orthodoxen oder im liberalen Judentum: der Suche sowie dem innerlichen Drang nach neuen Lebensentwürfen im Einklang mit bestehenden Traditionen gerecht zu werden, geht für viele Frauen oftmals mit allerlei Konflikten einher. Diese Herausforderungen finden in der Ausstellung anhand von Arbeiten der Künstler*innen wie Beth Peters, Batsheva Hay, Nina Paley, Aline Kominsky-Crumb, Andi Arnovitz und Lisa Frühbeis sowie in Statements von jüdischen Super­held­innen und unbekannten Kämpferinnen ihren Ausdruck. Dabei wird deutlich, wie Feministinnen diesen Fragen künstlerisch, politisch und sozial damals wie heute begegnen.

Unser Tipp: Holt schon mal das Popcorn raus! Zu ebendieser Thematik werden im Kino LILIOM in Augsburg aus dem Begleitprogramm verschiedene Filme gezeigt. Termine: am 07.09. um 19 Uhr RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit / am 17.09. um 19 Uhr Working Women / am 21.09. um 19 Uhr 93Queen

Ganz rein! Jüdische Ritualbäder. Fotografien von Peter Seidel

Museum Stadt Miltenberg (Unterfranken)

1. Juni bis 3. Oktober 2021

Jüdisches Festjahr – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Mikwe in Friedberg © 2021 Peter Seidel

Ritualbäder, sogenannte Mikwen sind auch heute noch ein fester Bestandteil einer jeden jüdischen Gemeinde bzw. Synagoge. Hier findet ein elementarer Teil jüdischer Tradition statt: in extra dafür angelegten Wasserbecken führen hauptsächlich Frauen, zum Teil aber auch Männer, regelmäßig rituelle Reinigungen durch.

Mikwen sind ausschließlich für die geistige und spirituelle Reinheit bestimmt und dürfen aus diesem Grund nicht mit stehendem, sondern ausschließlich mit lebendigem Grund-, Fluss- oder Regenwasser gefüllt sein. So entstanden insbesondere in Deutschland in den beengten ehemaligen jüdischen Vierteln aufwendige Baukonstruktionen im Untergrund, die den zeremoniellen Wasserbecken heute diese besondere und zugleich mystische Komponente verleihen. Der Architekturfotograf Peter Seidel hat es sich zum Ziel gesetzt, auf ebendiese Denkmäler als Teil der deutschen Kultur aufmerksam zu machen. Auf der Suche nach diesen spirituell aufgeladenen Orten reiste er bis nach Österreich, Italien, Frankreich und Spanien, wobei viele der heute noch vorhandenen Ritualbäder vor allem entlang des Rheingrabens zu finden sind.

Unser Tipp: Ihr könnt euch die kunstvollen Fotografien Seidels auch direkt nach Hause holen: vier jüdische Museen in Wien, Hohenems, Frankfurt und Franken haben anlässlich der Ausstellung „Ganz rein!“ gemeinschaftlich den Katalog „Ganz rein! Jüdische Ritualbäder. Fotografien von Peter Seidel“ herausgegeben.

Jüdisches Festjahr – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Mikwe in Erfurt © 2011 Peter Seidel

Open-Air-Ausstellung „VerVolkt“

Stadtmuseum Memmingen (Schwaben)

16. Mai 2021 bis 23. Januar 2022

Jüdisches Festjahr – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
SA-Posten vor dem Geschäft zum Goldenen Falken, Foto: Stadtarchiv Memmingen

Anlässlich des Festjahres 2021 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland kann man sich in Memmingen dem Thema Nationalsozialismus jetzt auch außerhalb des Museums im Freiem nähern. Auf dem Martin-Luther-Platz hat das Stadtmuseum eine Open-Air-Ausstellung konzipiert, die Schlaglichter auf die Opfergruppen, die Verbrechen des NS-Regimes sowie den aktuellen Rechtsradikalismus und Antisemitismus im Allgäu wirft. Unter dem Titel „VerVolkt“ sollen schicksalhafte Ereignisse der NS-Zeit zusammen mit aktuellen rechten Tendenzen zum Austausch, zum Erinnern und zur Diskussion im öffentlichen Raum anregen. Zugleich laden Erinnerungsboxen zur Partizipation ein. Unter anderem lässt sich dort mittels QR-Code auf bereitgestellte Filme mit zusätzlichen Informationen zurückgreifen.

Leo Hiemers Film Kann Spuren von Nazis enthalten bildet das Zentrum des Projekts, als Schnittstelle zwischen Stadt und Land, Verfolgten und Verfolgern sowie gestern und heute. Fotografien von Julius Guggenheimer oder auch Zeichnungen aus dem KZ-Außenlager Kempten ermöglichen einen zusätzlichen Blickwinkel auf bzw. in die Vergangenheit. Die Wanderausstellung Geliebte Gabi. Ein Mädchen aus dem Allgäu – ermordet in Auschwitz rundet das Ausstellungsprojekt ab und gibt Einblick in das Leben von Gabriele Schwarz.

Unser Tipp: Hier eine kleine Auswahl aus dem umfangreichen Begleitprogramm des Ausstellungsprojekts zum Festjahr 2021 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland:

Jüdisches Festjahr – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Memminger Kindertag, Foto: Privatbesitz

Im Labyrinth der Zeiten. Mit Mordechai W. Bernstein auf den Spuren des jüdischen Deutschlands

Jüdisches Museum München (Oberbayern)

17. März 2021 bis 13. Februar 2022

Jüdisches Festjahr – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Blick in die Ausstellung „Im Labyrinth der Zeiten“ © Eva Jünger

Die Ausstellung Im Labyrinth der Zeiten stellt die Person Mordechai W. Bernstein umfassend vor und rückt dabei sein Lebenswerk in den Vordergrund. Als Mitarbeiter des „Jüdischen Wissenschaftlichen Instituts“ (YIVO) in Wilna erhielt er in der Nachkriegszeit den Auftrag die geraubten Bestände des YIVO in Deutschland zu suchen und so begab sich Bernstein an rund 800 Orte um die Überreste deutsch-jüdischer Kultur ausfindig zu machen.

Die Ergebnisse seiner Suche in den Museen, Bibliotheken und Archiven trug er in drei Bänden mit 70 illustrierten Aufsätzen in jiddischer Sprache zusammen und veröffentlichte diese schließlich. Was dabei entstand, könnte man als musée imaginaire der zerstörten deutsch-jüdischen Kultur bezeichnen. Die Ausstellung zeigt 18 der von Bernstein aufgespürten Objekte und stellt dessen Blick aus der Perspektive der unmittelbaren Nachkriegszeit dem heutigen gegenüber. Die Bandbreite der Exponate reicht dabei von einer römischen Öllampe mit Menora über Modelle mittelalterlicher Ritualbäder bis zu einer hölzernen Grabstele aus dem Friedhof von Kriegshaber bei Augsburg.

Unser Tipp: Ihr wollt noch etwas tiefer graben und mehr über Bernstein erfahren? Dann hört doch mal in den Podcast Eine Reise. Das Leben von Mordechai W. Bernstein rein.

Re-Installation: Mel Bochner: The Joys of Yiddish

Haus der Kunst München (Oberbayern)

Jüdisches Festjahr – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Mel Bochner, The Joys of Yiddish, Re-Installation, Haus der Kunst, 2021, Foto: Haus der Kunst

Mit dem nun dauerhaften Dachfries am Haus der Kunst München reflektiert der Konzeptkünstler Mel Bochner die jüdische Sprache und Vergangenheit. Das gesamte Werk des Künstlers ist geprägt von der Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Sprache und Bild. Bochner wuchs als Sohn eines traditionell jüdischen Elternhauses in Pittsburgh auf.

Der Schriftzug am Dachfries des Hauses der Kunst München setzt sich aus umgangssprachlichen Begriffen aus dem Jiddischen zusammen – wie KIBBITZER (dt. Schlaumeier), KVETCHER (dt. ewiger Nörgler), NUDNICK (dt. Nervensäge), NEBBISH (dt. Trottel), NUDZH (dt. Quälgeist), MESHUGENER (dt. Bekloppter), ALTER KOCKER (dt. alter Knacker), PISHER (unreife Person), PLOSHER (dt. Angeber), PLATKE-MACHER (dt. Stänkerer). Diese übertragen eine spezielle Art von Humor, die auch dem Regime der Nationalsozialisten trotzte und sich schließlich bis heute erhalten hat. Die Farbauswahl, Gelb auf Schwarz, nimmt Bezug auf die Armbinden und Aufnäher, mit welchen die Nationalsozialisten die jüdische Bevölkerung kennzeichneten.

Unser Tipp: Der künstlerische Leiter vom Haus der Kunst hat sich mit Mel Bochner ausgiebig über die Arbeit „The Joys of Yiddish“ unterhalten. Den Link zum Interview findest du hier.

Jüdisches Festjahr – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Mel Bochner, The Joys of Yiddish, Re-Installation, Haus der Kunst, 2021, Foto: Haus der Kunst

Luppes Galerie. Die Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg in der Weimarer Republik

– Stadtmuseum im Fembo-Haus Nürnberg (Mittelfranken)

25. Juli bis 01. November 2021

Die Ausstellung ist Dr. Herrman Luppe gewidmet, welcher während der Zeit der Weimarer Republik als Oberbürgermeister die Geschicke Nürnbergs lenkte. Als überzeugter Demokrat musste sich dieser zusehends den Angriffen der Nationalsozialisten erwehren bis er schließlich 1933 zum Rücktritt gezwungen wurde. Während seiner Amtszeit war Luppes erheblich an der Erweiterung der Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg beteiligt und prägte deren Charakter wesentlich mit. Mit Werken des Impressionismus, Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit kaufte Luppe Kunst, die in der damaligen Zeit als Avantgarde galt.

So sollte für die Städtische Galerie eine Erweiterung auf die gesamte neuere deutsche Malerei durch erstklassige Werke ihrer markantesten Repräsentanten erfolgen.

Dr. Herrman Luppe

In der Ausstellung versammeln sich unter anderem Werke herausragender Maler wie Anselm Feuerbach, Lovis Corinth und Max Liebermann, dessen Selbstbildnis im Stadtmuseum im Fembo-Haus erstmals gezeigt wird. Plastische Werke wie Ernst Barlachs „Singender Mann“ ergänzen die Schau. Mit einem Nebeneinander von jüdischen und nicht-jüdischen Künstlern wird damit auch ein Beitrag zum Festjahr 2021 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland geleistet. Einige der unter der NS-Herrschaft beschlagnahmten Werke sind hier erstmals wieder vereint.

Unser Tipp: Wenn Nürnberg für dich nicht gerade in der nächsten Nähe ist, dann schau doch mal in die Digitale Eröffnungsveranstaltung des Fembo-Hauses rein. Hier führt euch der Kurator Dr. Andreas Curtius in einem virtuellen Rundgang in die Themenbereiche der Ausstellung ein.

Marc Chacgall. Eine Liebesgeschichte. „Daphins & Chloé“ und andere Werke

– Olaf Gulbransson Museum Tegernsee (Oberbayern)

17. Juli 2021 bis 09. September 2022

Die perfekte Ausstellung für alle Liebenden und die, die es werden wollen: denn im Olaf Gulbransson Museum Tegernsee steht derzeit alles unter dem Thema Liebe. Hier werden über 60 Werke des renommierten Künstlers Marc Chagall ausgestellt, die allesamt amouröse Szenerien darstellen. So finden sich, ausgehend von der im Zentrum stehenden Arbeit, welche die Liebesgeschichte von Daphnis und Chloé zeigt, auf fast allen Gemälden und Aquarellen vertraute Paare, die bspw. gemeinsam schweben oder sich gegenseitig Halt geben und innig umarmen.

Marc Chagall ist gewissermaßen der „jüdische Künstler“ schlechthin, der vom Olaf Gulbransson Museum Tegernsee im Rahmen des Festjahres 2021 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland umfangreich präsentiert und gewürdigt wird. Alle Werke kommen aus privaten Sammlungen und waren teilweise jahrzehntelang nicht mehr öffentlich zu sehen.

Unser Tipp: Die Kunstakademie Tegernsee hat ein spannendes Workshop-Programm zur Ausstellung zusammengestellt. Also nichts wie ran an die Pinsel und bunten Farbpaletten!

LebensBilder. Porträts aus dem jüdischen DP-Lager Föhrenwald

– Erinnerungsort Badehaus Wolfratshausen (Oberbayern)

18. Oktober 2020 bis 28. November 2021

Jüdisches Festjahr – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Blick in die Ausstellung „Lebensbilder“ © Justine Bittner

Die Wohnsiedlung im Föhrenwald wurde in den Nachkriegsjahren von der US-amerikanischen Besatzungsmacht gegründet, um für jüdische Displaced Persons einen Zufluchtsort zu schaffen. Zuvor galt die Wohnbauanlage als NS-Mustersiedlung, die 1940 für Rüstungsarbeiter gebaut wurde. Viele Holocaustüberlebende sammelten sich hier und wanderten dann nach „Erez Israel“ oder in andere Länder aus. Es war das am längsten existierende „jiddische Schtetl auf europäischem Boden“ und wurde erst 1957 zu Gunsten deutschstämmiger aus der Heimat vertriebener Siedler geräumt.

Die Ausstellung LebensBilder zeigt Arbeiten der Geretsrieder Fotografin Justine Bittner. Diese porträtierte im Zeitraum zwischen 2018 bis 2020 Zeitzeugen, die anlässlich der Eröffnung des Erinnerungsorts BADEHAUS 2018 angereist waren. Ihre lebensnahen Porträts bringen die Vitalität und Stärke der porträtierten Personen zum Ausdruck, die sich ihre Positivität und ihren Lebenstrieb erhalten haben.

Jüdisches Festjahr – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Porträt von Zeitzeuge Benjamin Braun © Justine Bittner

Neu konzipierte Dauerausstellung

– Synagoge und Jüdisches Museum Ermreuth (Oberfranken)

Wie haben Menschen jüdischen Glaubens früher auf dem Land gelebt? Wie sieht eine Synagoge von Innen aus? Und was ist eigentlichen eine „Genisa“? Das alles und vieles mehr kannst du jetzt in der neu konzipierten Ausstellung in der Synagoge Ermreuth erfahren.

Hier werden auf der Empore und im Treppenhaus verschiedene liturgische Schriften und Objekte mit direktem Bezug zur ehemaligen Gemeinde ausgestellt, die einen einzigartigen und authentischen Eindruck jüdischer Kultur vermitteln. Schenkungen von Nachkommen jüdischer und nicht-jüdischer Bürger aus Ermreuth sowie Zeitzeugenberichte und audiovisuelle Stationen ergänzen die Ausstellung. Als lebendiges Forum des Austausches und der Erinnerung dient die Synagoge Ermreuth als Ort der Begegnung und der Versöhnung.

Unser Tipp: Im September und Oktober erwartet dich in der Synagoge Ermreuth ein wahres Fest der Klänge mit vielen verschiedenen musikalischen Veranstaltungen. Am 12.09., dem Tag des offenen Denkmals, kannst du zudem an einer Herbstwanderung mit einer Führung über den jüdischen Friedhof teilnehmen.


Klein, aber oho! In unserem Blogbeitrag Ein Laubhüttenmuseum für Schwabach stellen wir euch die Dependance des Jüdischen Museums Franken in Schwabach vor.

Abb. ganz oben: Mikwe in Friedberg © 2021 Peter Seidel

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