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Was ist im Herbst in München los? Unsere Ausstellungs-Highlights 2020

by Sabine Wieshuber

Jetzt erst recht! München ist mehr als Wiesn und nicht nur gemütlich: der Oktober wird kontrastreich und bunt! In den Museen erwartet euch eine wunderbare Vielfalt an Ausstellungen. Michael Armitage trifft auf Tilman Riemenschneider, Südsee auf bayerisches Idyll, Meister der Klassik auf Popkultur, Antike auf neue Sachlichkeit. Cyber und Robotik, Haute Couture und Gegenwartskunst nehmen euch mit, in eine farbenfrohe, inspirierende zweite Jahreshälfte!
Wir verraten euch, was ihr auf keinen Fall verpassen solltet (schön chronologisch sortiert) und warum es sich immer lohnt, die Münchner Museen zu besuchen, nicht nur bei schlechtem Wetter…

Dieses Jahr ist alles ein bisserl anders… aufgrund der Krisensituation rund um das Corona-Virus wurden Ausstellungen verlängert oder die Ausstellungstermine haben sich verschoben. Vor Besuch empfehlen wir euch deshalb auf der Museumswebsite noch einmal Öffnungszeiten und Ausstellungszeiten zu checken.

Noch mehr Ausstellungstipps für ganz Bayern findet ihr hier!

Alles im Blick: die Ausstellungen in München 2020

Was ist im Herbst in München los? Unsere Ausstellungs-Highlights 2020
Michael Armitage, Mkokoteni, 2019. Oil on Lubugo bark cloth 86 5/8 x 66 15/16 in. (220 x 170 cm) © Michael Armitage.
Photo © White Cube (Theo Christelis)

Michael Armitage. Paradise Edict
4. September 2020 — 14. Februar 2021
Haus der Kunst

Der britisch-kenianische Maler Michael Armitage ist eine der gefragtesten Stimmen der Gegenwartskunst. In seinen großformatigen Ölgemälden verbinden sich europäische und ostafrikanische Themen und Maltraditionen. Inspiration erhält er aus tagespolitischen Ereignissen, Popkultur, Folklore und persönlichen Erinnerungen, die er zu mythisch aufgeladenen und traumhaft anmutenden Bildern verwebt. Mit der Ausstellung „Paradise Edict“ hat Michael Armitage, der im Herbst mit dem renommierten Ruth-Baumgarte-Preis ausgezeichnet wird, seine bislang umfassendste Präsentation in einem Museum.
#michaelarmitageHDK

Weitere Austellungen:

Ab 9. Oktober: „Der Öffentlichkeit: Kapwani Kiwanga. Plot“ von den Freunden Haus der Kunst im Foyerbereich des Museums (bis 25. April 2021).

Ab 23. Oktober zeigt das Haus zudem im ehemaligem Luftschutzkeller die Sonderausstellung „Cyrill Lachauer. I am not sea, I am not land“ Sammlung Goetz im Haus der Kunst. Die Videoarbeiten sind bis 11. April 2021 zu sehen.

Was ist im Herbst in München los? Unsere Ausstellungs-Highlights 2020
Ua Pou, 1996 (Detail). © Bernd Zimmer, VG Bild-Kunst Bonn, 2020.

Tikimania. Bernd Zimmer, die Marquesas-Inseln und der europäische Traum von der Südsee
bis 28. Februar 2021
Museum Fünf Kontinente

Wie das leuchtet! Allerdings handelt es sich nicht um deutsches Herbstlaub, sondern um eine Landschaft auf den Marquesas-Inseln in der ein Tiki steht. Die Ausstellung „Tikimania“ präsentiert Werke des Malers Bernd Zimmer zusammen mit Südsee-Objekten aus dem Museum Fünf Kontinente. Das schafft spannende Kontraste, ergibt Harmonien und orchestriert ein völlig neues Zusammenspiel von europäischer Kunst und ozeanischer Kultur.

Was ist im Herbst in München los? Unsere Ausstellungs-Highlights 2020
Photo courtesy of the artist; Galerie Buchholz, Cologne/Berlin/New York; and Cabinet, London.

Lucy McKenzie – Prime Suspect
10. September 2020 – 21. Februar 2021
Museum Brandhorst

Lucy McKenzie (geb. 1977 in Glasgow), bekannt für ihren malerischen Einsatz illusionistischer Trompe-l’oeil-Effekte und architektonisch skalierte Installationen, etablierte sich schnell als eine der bemerkenswertesten Künstlerinnen ihrer Generation. Die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin selbst entwickelte Ausstellung wird mit über 80 Werken aus der Zeit von 1997 bis heute erstmals den gesamten Umfang ihres Schaffens untersuchen.
#MB_LucyMcKenzie

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Gabriella Rosenthal: Bayerische Kinder auf Skiern, um 1935. © Privat

Von der Isar nach Jerusalem
Gabriella Rosenthal (1913-1975) — Zeichnungen

18. März 2020 – 14. Februar 2021
Jüdisches Museum München

Mit leichter Feder hielt sie den Alltag fest – auf der Skipiste in Bayern oder später in Jerusalem. Gabriella Rosenthal wuchs in München auf. Ihr künstlerisches Talent entwickelte sie bereits als Kind, während sie im Antiquariat ihres Großvaters Jacques Rosenthal mithalf und so ihr Kunstverständnis vertiefte. 1935 migrierte sie gemeinsam mit ihrem damaligen Mann, dem Schriftsteller und Religionspublizisten Schalom Ben-Chorin, nach Jerusalem und begann dort, ihren gänzlich neuen Alltag künstlerisch festzuhalten. Ihre späteren Werke sind eine Liebeserklärung an die Heilige Stadt: die Zeichnungen werfen einen alltagsnahen, heiteren und liebevollen Blick auf das spannungsreiche Leben zwischen Ost- und West-Jerusalem.

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Ein Paradiesfalter auf dem Laufsteg: ein Outfit von Thierry Mugler aus der Kollektion „Les Insectes“, Haute Couture Frühjahr Sommer 1997. Foto © Patrice Stable

Thierry Mugler. Couturissime
3. April 2020 – 28. Februar 2021
Kunsthalle München

Er schaffte es immer wieder, die Pop-Kultur zu prägen und die Welt der Mode zu revolutionieren: die spektakuläre Mode-Extravaganza in der Kunsthalle München präsentiert zum ersten Mal das Werk des Designers, Regisseurs, Fotografen und Parfümeurs Thierry Mugler. Mehr als 140 Kreationen aus Haute Couture und Prêt-à-porter, unpubliziertes Archivmaterial sowie Werke von weltberühmten Fotografen beleuchten drei Jahrzehnte im Schaffen des Franzosen. Er wählte außergewöhnliche Materialien wie Metall, Kunstpelz, Vinyl oder Latex für die Umsetzung seiner futuristischen, glamourösen Schnitte und schuf epochemachende Kreationen, die eine ebenso sinnliche wie starke Weiblichkeit ausstrahlen.

Au Rendez-vous des amis. Klassische Moderne im Dialog mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz
29. September 2020 – 28. März 2021
Pinakothek der Moderne

Die Klassische Moderne ist mit ihrer Vielzahl von neuen künstlerischen Stilrichtungen eine Inspirationsquelle für die nachfolgenden Künstlergenerationen. Im frühen 20. Jahrhundert bereitete die Avantgarde den Weg für einen freien Umgang mit Farbe, Linie sowie Perspektive und entwarf Modelle für die Gestaltung einer neuen Gemeinschaft. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler setzen sich aber auch kritisch mit dem Erbe der Moderne auseinander und werfen Fragen zum Umgang mit Körper, Geschlecht und Identität auf.  Diese positiven wie kritischen Impulse zeigt die Neupräsentation von 13 Sälen der Klassischen Moderne, bei der circa 120 Werke in Dialog mit 80 Werken der Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz treten. Dabei wird der Schwerpunkt Malerei medial um Fotografie, Skulptur, Arbeiten auf Papier sowie teilweise erstmals ausgestellte Bildteppiche erweitert.

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© Anish Kapoor, VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Anish Kapoor – Rotunde 20/21
16. September 2020 —15. August 2021
Pinakothek der Moderne

Anish Kapoor zählt zu den weltweit einflussreichsten Bildhauern der Gegenwart. Für die Rotunde im Mittelpunkt der Pinakothek der Moderne hat der Künstler auf Einladung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen eine ortsspezifische Skulptur geschaffen, die zum 16. September 2020, exakt 18 Jahre nach Eröffnung der Pinakothek der Moderne, installiert wurde. Kapoors Werk wird dem Betrachter ein neues Erlebnis des Raumes ermöglichen und für elf Monate einen Fixpunkt im Münchner Kunstareal schaffen. Der Künstler ist berühmt für seine oft monumentalen und geheimnisvollen Objekte, die die Grenzen von Architektur und Skulptur überschreiten.

Was ist im Herbst in München los? Unsere Ausstellungs-Highlights 2020
Georg Scholz, Selbstbildnis vor der Litfaßsäule, 1926, Sammlung Staatliche Kunsthalle Karlsruhe © Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Welt im Umbruch. Malerei und Fotografie der 20er Jahre – Von Otto Dix bis August Sander
2. Oktober 2020 – 10. Januar 2021
Münchner Stadtmuseum

Hoffnung und Elend, Licht und Schatten – die 1920er Jahre waren eine Zeit der Extreme und voller Gegensätze. Im Dialog zwischen Malerei und Fotografie beleuchtet die Ausstellung eine Zeit, die künstlerisch voller Innovationen steckte und in der sich zugleich Vorboten des kulturellen Niedergangs im Nationalsozialismus mehrten. Die moderne Stilrichtung der Neuen Sachlichkeit in der Malerei und des Neuen Sehens in der Fotografie strebt eine sachliche und realistische Wiedergabe des Bildgegenstands an. Die Ausstellung spürt diesem künstlerischen Dialog erstmals in Porträts mit besonderem Fokus auf Akt und Selbstbildnisse, Stadtansichten, Stillleben, Darstellungen von Industrie und Technik sowie politischen Collagen nach. Neben den circa 220 Fotografien, Gemälden und Grafiken werden auch die wichtigsten Fotopublikationen der Zeit, sowie ausgewählte Filme der künstlerischen Avantgarde zu sehen sein.

Was ist im Herbst in München los? Unsere Ausstellungs-Highlights 2020
Katharina Sieverding, Kontinentalkern X / Die Sonne um Mitternacht schauen, 1988, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Lenbachhaus

Die Sonne um Mitternacht schauen
29. September 2020 – 1. August 2021
Städtische Galerie im Lenbachhaus

Der Titel ist einem Werkzyklus von Katharina Sieverding entliehen. Die Fotografin begann 1975 mit Großformat zu arbeiten und war damit als Frau im Kunstbetrieb lange eine Ausnahmeerscheinung. Ihrer Zeit voraus war sie auch mit ihren Bildthemen, in denen sie das große Ganze in den Blick nimmt: Politik, deutsche Geschichte, Geschlechteridentität, Feminismus und die Macht des Bildes in der digitalen Zeit.
Die Ausstellung versammelt unter anderem erstmals zu sehende Neuerwerbungen und Schenkungen der letzten Jahre – vor allem auch Werke der KiCo Stiftung, die das Lenbachhaus seit über 20 Jahren im Bereich der Gegenwartskunst unterstützt. Das früheste Werk ist ein Gemälde von Maria Lassnig, die durch die Einführung der „Körperbewusstseinsmalerei“ Kunstgeschichte schrieb. Außerdem vertreten sind Künstlerinnen wie VALIE EXPORT, Cindy Sherman oder Rosemarie Trockel und viele mehr.

Was ist im Herbst in München los? Unsere Ausstellungs-Highlights 2020
Wassily Kandinsky, Kallmünz – Gabriele Münter beim Malen I, Sommer 1903, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München.

Unter freiem Himmel – Unterwegs mit Wassily Kandinsky und Gabriele Münter
13. Oktober 2020 – 6. Juni 2021
Städtische Galerie im Lenbachhaus

Wassily Kandinsky und Gabriele Münter – wir kennen sie als zentrale Figuren der Künstlerformation Der Blaue Reiter. Bereits vor dieser Zeit verband die beiden eine enge künstlerische Beziehung. Die Ausstellung widmet sich erstmals ihren gemeinsamen Wegen in den Jahren von 1902 bis 1908. Auf zahlreichen Reisen schuf das Paar kleine Malereien und Fotografien: unter freiem Himmel und mit leichtem Gepäck. Etwa in Kallmünz, Rotterdam, Tunis, Rapallo und Paris entstanden Ölskizzen und Fotografien direkt vor den Motiven.
Unterwegs mit Kamera, Paletten, kleinen Malpappen, zusammengefalteter Staffelei und verschließbaren Farbtuben, fuhren sie mit dem Fahrrad durch die Landschaften des Voralpenlandes. Sie näherten sich demselben Motiv, nutzen dabei verschiedene Techniken, verwendeten unterwegs entstandene Fotografien als Vorlage für Zeichnungen, Holzschnitte und Gemälde und diskutierten über individuelle künstlerische Weiterentwicklungen.

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You + Pea, London Developers Toolkit, 2020, © You + Pea 

Die Architekturmaschine. Die Rolle des Computers in der Architektur
14. Oktober 2020 – 10. Januar 2021
Architekturmuseum der TU München | Pinakothek der Moderne

Computer sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob im Büro, an der Kasse, im Supermarkt oder im heimischen Wohnzimmer – Bits und Bytes stecken mittlerweile in fast allen technischen Geräten. Auch im Architekturbüro ist der Computer heute Standard und hilft sowohl beim Design als auch in der Visualisierung neuer Projekte. Er hat sich zu einer “Architekturmaschine” entwickelt.
Die Ausstellung wirft erstmalig im deutschsprachigen Raum einen umfassenden Blick auf die Entwicklung des Digitalen in der Architektur. Von den Anfängen in den 1950er und 60er Jahren bis heute erzählt das Architekturmuseum diese spannende Geschichte und präsentiert den Computer als Zeichenmaschine, als Entwurfswerkzeug, als Medium des Geschichtenerzählens und als interaktive Kommunikationsplattform. Die grundlegende Frage dahinter ist einfach: hat der Computer die Architektur verändert und wenn ja, wie?

Was ist im Herbst in München los? Unsere Ausstellungs-Highlights 2020
Heimrad Bäcker, ohne Titel, undatiert, s/w Fotografie © mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Schenkung.

Heimrad Bäcker – es kann sein, dass man uns nicht töten wird und uns erlauben wird, zu leben
12. November 2020 – 14. März 2021
NS Dokumentationszentrum München

Die Ausstellung widmet sich dem fotografischen Nachlass des Schriftstellers und Verlegers Heimrad Bäcker (1925-2003). Seit 2015 befindet sich dieses Konvolut von über 14.000 Einzelobjekten, die Zeugnis einer lebenslangen Auseinandersetzung mit dem Holocaust ablegen, im Wiener mumok. Eine Auswahl von Fotografien, Notizen, Textarbeiten und Fundstücken wird nun im NS-Dokumentationszentrum München gezeigt.
Bäckers Fotografien entstanden zum Teil lange bevor es eine öffentliche Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und den Orten der Verbrechen gab. Sie dokumentieren den Zustand der ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen und Gusen in Oberösterreich, die von Pflanzen überwuchert oder aber bewusst einer anderen Verwendung zugeführt worden waren.

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Gailana stiftet zur Ermordung des hl. Kilian an. Veit Stoß, 1504/05, Öl auf Holz. Münnerstadt, Pfarrkirche St. Maria Magdalena, Foto Matthias Weniger. Bayerisches Nationalmuseum.

Kunst und Kapitalverbrechen – Veit Stoß, Tilman Riemenschneider und der Münnerstädter Altar
26. November 2020 –
2. Mai 2021
Bayerisches Nationalmuseum

1503 fälschte der Nürnberger Bildhauer Veit Stoß einen Schuldschein. Die kriminelle Tat wurde aufgedeckt, der Künstler eingekerkert und gebrandmarkt. Er verlor Ehre wie öffentliches Ansehen und floh aus Furcht vor noch härterer Bestrafung nach Münnerstadt am Rand der Rhön. Dort bemalte er die Flügel des 1490/92 vom Würzburger Bildschnitzer Tilman Riemenschneider für die Stadtpfarrkirche geschaffenen Altarretabels. Farbenprächtig schildern diese Szenen die Legende des heiligen Kilian. Sie gelten als die einzigen Gemälde von Stoß. In der gleichen Zeit schuf er eine Reihe eindrucksvoller Kupferstiche. Wie die Malereien sind sie einzigartige künstlerische Zeugnisse dieser, von der kriminellen Verfehlung überschatteten, schwierigen Phase seines Lebens, in der Aufträge ausblieben.

Veit Stoß zählt zu den bedeutendsten Meistern der süddeutschen Spätgotik. Die Ausstellung erzählt die spannende Geschichte des Münnerstädter Altars. Sie bietet den Genuss hochrangiger Kunst und lenkt den Blick auf den Zusammenhang von Verbrechen und künstlerischer Praxis.

Ein kleiner Vorgeschmack auf 2021

Was ist im Herbst in München los? Unsere Ausstellungs-Highlights 2020
Rudolph Suhrlandt, Porträt des Bildhauers Bertel Thorvaldsen, Öl auf Leinwand, 1810, 61,9 x 49,0 cm, Thorvaldsens Museum Kopenhagen.

Bertel Thorvaldsen – Bildhauer Ludwigs I.
27. Januar – 30. Mai 2021
Glyptothek München

2020 wird der 250. Geburtstag des berühmten dänischen Bildhauers Bertel Thorvaldsen begangen. Der bayerische König Ludwig I. verehrte Thorvaldsen sehr. Die Sonderausstellung geht der Beziehung zwischen Staatsmann und Künstler sowie ihren heute noch sichtbaren Spuren in München nach. Der Schwerpunkt liegt auf der vielschichtigen Verbindung zwischen Thorvaldsen und Ludwig. Die Sonderausstellung zeichnet in mehreren Stationen die Biografie des dänischen Künstlers nach. Sie hebt dessen Verbindungen zu München und speziell zum Kronprinzen und späteren König Ludwig I. als Bewunderer und Auftraggeber hervor.

Und diese sehenswerten Ausstellungen laufen auch noch in München:

Valentin-Karlstadt-Musäum: #anotherdayonearth – die Bank. Ein Fotoprojekt von Massimo Fiorito, bis 10. November 2020

Kindermuseum München: Hast du Töne?, bis 22. November 2020

Museum Mensch und Natur: Alle Zeit der Welt. – Vom Urknall zur Uhrzeit, bis 30. Dezember 2020

Literaturhaus München: DEMOCRACY WILL WIN! Thomas Mann, bis 6.Januar 2021

Staatliche Antikensammlungen: Hund, Katze, Maus, bis 10. Januar 2021

Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke: Lebendiger Gips – 150 Jahre Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke, bis 10. Januar 2021

Alpines Museum: Die Berge und wir. 150 Jahre Deutscher Alpenverein, bis 10. Januar 2021

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst: Adam, wo bist du?, bis 10. Januar 2021

Stadtmuseum München: Ready to go! Schuhe bewegen, bis 17. Januar 2021

Staatliche Münzsammlung München: Glänzende Propaganda. Die metallene Stimme des Papstes, bis 17. Januar 2021

Museum Villa Stuck: Schönheit Stärke Leidenschaft. Die Plastiken Franz von Stucks in den Historischen Räumen neu präsentiert, bis 24. Januar 2021

Alexander Tutsek Stiftung: About us. Junge Fotografie aus China, bis 29. Januar 2021

Amerikahaus München: From a new Yorker’s perspective. Christopher Makos, bis 31. Januar 2021

Bayerisches Nationalmuseum: Silberkopf. Die Büste des heiligen Zeno aus Isen, bis 14. Februar 2021

Deutsches Jagd- und Fischereimuseum: Jagdgründe. Eine andere Geschichte der Macht, bis 31. März 2021

Eres Stiftung: And the FORESTs will echo with laughter … Wald ohne Bäume in Kunst + Wissenschaft, bis 27. März 2021

Deutsches Theatermuseum: Regietheater, bis 11. April 2021

FC Bayern Museum: Kaiser75, bis 31. August 2021 – Fußball-Fans finden hier noch mehr Museen und Ausstellungen rund ums Thema „Fußball“!

Abb ganz oben: Michael Armitage, „The Chicken Thief“, 2019, Oil on Lubugo bark cloth © Michael Armitage. Photo © White Cube (Theo Christelis).

Aislinn Merz

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