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Regen trifft Sonne – spannende Museen im Bayerischen Wald

by Anna Blenninger

Was tun bei schlechtem Wetter im Bayerischen Wald? Wandern, freie Natur, das wilde Bayern entdecken – das geht natürlich auch mit der richtigen Ausrüstung, wenn’s sein muss mit Gummistiefeln und Regenschirm! Am Regen kommt ihr hier sowieso nicht vorbei: der Nebenfluss der Donau prägt die Hügellandschaft von Zwiesel bis Regensburg. Aber sollte es euch doch mal zu nass sein: von Cham in der Oberpfalz bis Kropfmühl in Niederbayern gibt es eine große Vielfalt an Museen zu entdecken – Drachen und Fledermäuse, Glashütten und Granitwelten, Hexen, Dichter, Edelsteine und Naturparkhäuser. Hier kommt unser Museums-Kultur-Schlechtwetter-Alternativprogramm…

Der Bayerische Wald erstreckt sich auf über 100 Kilometern im Nordosten Bayerns und grenzt an Tschechien und im Süden an Österreich. Hier entstand 1970 der erste deutsche Nationalpark: neben den fichtenreichen Hochwäldern befinden sich hier ökologisch wertvolle Hochmoore mit Moorseen. Zusammen mit dem unmittelbar angrenzenden tschechischen Böhmerwald bildet der Bayerische Wald die größte zusammenhängende Waldfläche Mitteleuropas – also absolut einen Besuch wert!

Diese einzigartige Naturlandschaft lockt jährlich viele Gäste an – ihr könnt mit den Park-Rangern auf Entdeckungstouren gehen, wandern, radeln, klettern oder waldbaden. Habt ihr Lust, auch die kulturelle Seite der Region zu entdecken? Auf geht’s zu unserer Museumsreise – wir durchqueren den Bayerischen Wald von Nord nach Süd, 120 Kilometer liegen vor uns…

Ausflugsziele für den Bayerischen Wald bei Regenwetter

Cham: wohin euch die SPUR führt

Im ehemaligen »Armenhaus« der Stadt zeigt das Museum SPUR Malerei, Plastik und Arbeiten auf Papier der Gruppe SPUR (1957–1965) im Stil des abstrakten Expressionismus und des Informel. Ihre Mitglieder Heimrad Prem, Helmut Sturm, Lothar Fischer und HP Zimmer leisteten einen wichtigen Beitrag zur deutschen Kunst des 20. Jh.; ihnen gelang in der Nachkriegszeit der Anschluss an die europäische Moderne.


In Cham könnt ihr das nostalgische Rundfunkmuseum besichtigen und die Archäologische Sammlung im Cordonhaus – eine Besonderheit der Sammlung dort sind die Ausgrabungsfunde einer jungsteinzeitlichen Siedlung. Seit der Renovierung des Cordonhauses, das Zehentstadel und während der französischen Revolutionskriege auch Soldatenunterkunft war (französisch „Cordon“ = Postenkette), finden in der Städtischen Galerie Cordonhaus wechselnde Ausstellungen zu zeitgenössischer Kunst, Konzerte und Lesungen statt.

Das Museum SPUR Cham sowie auch das Cordonhaus gehören zum Netzwerk KOOPF – Oberpfälzer Einrichtungen der Bildenden Kunst.

Furth im Wald: Wo Fanny der Drache wohnt

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Auch Kinder spielen beim Volksschauspiel in Furth im Wald mit und feiern beim Kinder-Drachenstich sogar ihr eigenes Fest. Foto: Drachenstich-Festspiele e.V., Furth im Wald

Neben Falken, Wild und weiteren Waldtieren, treibt sich noch ein deutlich größeres (Fabel-) Wesen im Wald herum: Versteckt hat er sich in Furth im Wald, Lkr. Cham / Oberpfalz. Und wisst ihr wer gesucht wird? Genau, der Drache! In der Drachenhöhle (auf dem Festplatz zu Deutschlands ältestem Volksschauspiel dem „Further Drachenstich“) erfahrt ihr alles über die Drachen-Technik: mit ihren gewaltigen Ausmaßen von 4,5 m Höhe, 15,5 m Länge, 12 m Flügelspannweite ist „Fanny“, wie die Further ihren Drachen liebevoll nennen, der größte vierbeinige Schreitroboter der Welt – nur was für starke Nerven!

Auch im Landestormuseum – Drachenmuseum (Wiedereröffnung ab Sommer 2020) geht es um das mythologische Tier und die Entwicklung des Schauspiels, so wie auch um bäuerliche Leben im 19. Jahrhundert und die Entwicklung der Glasindustrie in der Stadt Furth im Wald.

Als Außenstelle des Further Landestormuseums glüht heute die Esse wieder im „Voithenberghammer, und die beiden riesigen, 123 kg schweren Eisenhämmer zeigen, was Wasserkraft zu bewegen vermag.

Im Museum Flederwisch geht der Besucher auf eine Zeitreise, die auf mystische, geheimnisvolle und humorvolle Weise zu den Anfängen der Industrialisierung führt.

Eschlkam: Wem das Oktoberfest seinen Trachtenumzug verdankt

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Wie schade, dass der Trachtenumzug zum Oktoberfest in München dieses Jahr nicht statt findet… Foto: Hans Lohrmann

Wusstet ihr, dass der Trachtenumzug auf dem Münchner Oktoberfest einem „Woidler“ zu verdanken ist? Dem Dichter Maximilian Schmidt – mehr über den einflussreichen Volksdichter, dem Prinzregent Luitpold 1898 für seine Verdienste um den Bayerischen Wald den Namenszusatz „genannt Waldschmidt“ verlieh, lernt ihr in der Waldschmidt-Ausstellung.

Falkenstein: Wo Falken über der Burg kreisen

Schon von weitem zu sehen ist die Burg – auf einem markanten Granitkegel zwischen Regensburg und Cham gelegen, war sie im Laufe ihrer nahezu 1000-jährigen Geschichte im Besitz zahlreicher kirchlicher und weltlicher Würdenträger. Das Jagdmuseum Burg Falkenstein macht seinem Namen alle Ehre: hier geht es hauptsächlich um die Falknerei und um Greifvögel. Das ganze Jahr werden hier Führungen und Aktionen angeboten – ein Highlight sind die Burghofspiele im Sommer.

Grafenwiesen: wo es brenzlig wird

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Wann genau es erfunden wurde, weiß man nicht… aber dass ab 1878 in Grafenwiesen schon „Zündholztunke“ produziert wurde. Foto: Hermann Holzer/Zündholzmuseum Grafenwiesen

Trotz allem technologischen Fortschritts, Zündhölzer werden immer noch benötigt. Über 100 Jahre lang wurden in Grafenwiesen Zündhölzer hergestellt. Die Zündholzfabrik Allemann war in den 1950er Jahren sogar der wichtigste industrielle Arbeitgeber der Region. Heute erinnert das Zündholzmuseum Grafenwiesen an das einst florierende Gewerbe (derzeit noch wegen der Corona-Auflagen geschlossen). Neben einer umfangreichen Zündholzsammlung werden die Geschichte der Herstellung und ihre enge Verknüpfung zum benachbarten Böhmen thematisiert.

Viechtach: wo Kristalle und Flachs wachsen

Es glänzt, glitzert und schimmert im Kristallmuseum Viechtach. Über 2000 Mineralien sind zu bestaunen, darunter Opale, Bergkristalle und ein 600 kg (!) schwerer Amethyst. Nahe des kleinen Ortes am Schwarzen Regen verläuft der „Große Pfahl“, ein weithin sichtbares Quarzriff, das zu den bedeutendsten geologischen Naturdenkmälern Bayerns gehört. Die bizarre weiße Felswand, im Volksmund auch „Teufelsmauer“ genannt, besteht zu über 95 Prozent aus Kieselsäure und zieht sich auf einer Länge von über 150 Kilometer von Fürholz bei Feyung im unteren bayerischen Wald bis nach Schwarzenfeld in der Oberpfalz.

Wer Lust auf was Handfestes hat, kann noch einen Abstecher ins Museum Viechtach machen. Hier wird aufgezeigt, wie die Menschen im 19. Jahrhundert lebten. Eine Abteilung dokumentiert die Flachsbearbeitung, die ein ehemals für die Region bedeutender Wirtschaftszweig war.

Bayerisch Eisenstein: wo Dampfloks qualmen und Fledermäuse flattern

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Weiter geht es Richtung Grenze. In Bayerisch Eisenstein ist das Localbahnmuseum. Im ehemaligen Lokschuppen erwartet euch ein spannender Rundgang durch die Geschichte der Bayerischen Localeisenbahn von 1876 bis zur Gegenwart mit Dampf- und Diesellokomotiven, historischen Wagen, Draisinen, Drehscheibe, Eisenbahnzubehör und Informationen zur bayerischen Eisenbahngeschichte.

Im ehemaligen Grenzbahnhof sind die NaturparkWelten Grenzbahnhof Eisenstein heute untergebracht. Statt Reisenden und Grenzkontrollen rollen hier Modelleisenbahnen, werden Skier ausgestellt, dokumentieren Fotos den Kalten Krieg und flattern Fledermäuse – im Europäischen Fledermauszentrum könnt ihr euch über die nachtaktiven Tiere und über die Vielfalt des Naturparks Bayerischer Wald informiert.

Zwiesel: wo Urwälder und Menschen eins waren

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© www.bayern.by – Florian Trykowski

Tiefe Urwälder und wilde Tiere in Bayern? Ja, die gibt es, sagt das Waldmuseum Zwiesel und nimmt euch mit auf eine Reise durch den Bayerischen Wald. Aber auch die Erschließung durch die Menschen, das Leben und das Arbeiten in und mit dem Wald werden hier thematisiert: neben der Holzproduktion sind es vor allem die Glashütten, für die der Bayerische Wald weit über seine Grenzen hinaus bekannt ist.

Regen: wo schlechtes Wetter niemanden stört

Wie lebten die Bauern um 1800? Was hat sich seitdem verändert? Und was hat das 19. Jh. mit den Problemen der heutigen Landwirtschaft zu tun? Als einziges agrarhistorisches Museum Bayerns widmet sich das Niederbayerische Landwirtschaftsmuseum Regen genau diesen Fragen.


Frauenau: wo Glas und Wald eng verbunden sind

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Im Glasofen wird der Quarzsand bis auf 1800 Grad erhitzt. Foto Klaus Bock/Glasmuseum Frauenau

Im kleinen Ort im Zweistromland zwischen Bayern und Böhmen schlägt das „gläserne Herz des Bayerischen Waldes“: drei Glashütten produzieren hier Glas, die ostbayerische Glasregion gilt als wichtiges europäisches Zentrum der modernen Studioglasbewegung. Das Glasmuseum Frauenau zeigt die Bedeutung dieses Wirtschaftszweiges für Ostbayern und Böhmen auf. Wunderschön: zwischen den Glasmanufakturen Poschinger und Eisch sowie rund um das Glasmuseum erstrecken sich die Gläsernen Gärten Frauenau mit über 30 Großskulpturen, geschaffen von renommierten Glaskünstlern.

Grafenau: wo der Welt größtes Schnupftabakglas steht

Ein Museum der etwas anderen Art ist das Schnupftabakmuseum Grafenau. Schnupfen ist keine bayerische Erfindung und dass es auch keine rein bayerische Spezialität ist, zeigt das erste Schnupftabakmuseum der Welt mit seiner Sammlung von 1500 Behältern, vom waldlerischen „Schmaiglasl“ über elegante chinesische Dosen bis zu afrikanischen Prisenbehältern aus Büffelhorn.

Geschichte und Geschichten erwarten euch im Stadtmuseum Grafenau, das im historischen Spitalgebäude untergebracht ist.

Außerdem könnt ihr noch im Bauernmöbelmuseum Grafenau die berühmten Malereien aus dem Bayerischen Wald des 18. und 19. Jh. bestaunen. Aus der gesamten Region wurden dort Schränke und Truhen zusammen getragen.

St. Oswald: wo der Moorfahrstuhl euch in die Vergangenheit befördert

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Hirsche in Sichtweite und ein begehbarer Baum erwarten euch in St. Oswald. Foto: Jo Fröhlich

Ein begehbarer Baum ist das Herzstück des Waldgeschichtlichen Museums St. Oswald – die Wendeltreppe in seinem Inneren führt durch drei Etagen oder 550 Mio. Jahre (Natur)Geschichte der Region Bayerischer und Böhmerwald. Da sind „Magmakammer“ und „Moorfahrstuhl“, die die Besucher in die erdgeschichtliche Vergangenheit reisen lassen. Ihr erlebt, was der Mensch für einen Einfluss auf den Wald hat, von den ersten Jägern bis zur modernen Forstwirtschaft, aber auch Kultur und Brauchtum, die durch das harte Leben im Wald entscheidend geprägt wurden.

Finsterau: wo ihr es euch in der guten Stube gemütlich machen könnt

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Herrlich schlafen im Himmelbett © Freilichtmuseum Finsterau und Massing

Aus dem ganzen Bayerischen Wald sind Bauernhäuser und Höfe ins Freilichtmuseum Finsterau verpflanzt worden, außerdem eine Dorfschmiede, eine Kapelle und ein Straßenwirtshaus.  Kühe und Schafe und zwei Esel schauen den Besuchern über den Weidezaun zu, in den Bauerngärten blühen Blumen und duften Küchenkräuter. Belebt wird das Museum durch Feste und Märkte, Volksmusik, Handwerksvorführungen, Workshops und Führungen für Kinder – und im Museumswirtshaus und im Café Heimat können Familien, Biker und Wanderer sich bei Brotzeit und einer Maß Bier oder Limo erholen.
Sogar übernachten konnte man im Museumsdorf – in der prächtig ausgemalten Stube oder im Obergeschoss des Tanzer-Hofs, einem Dreiseithof von 1879 – doch wegen der Corona-Auflagen geht das momentan leider nicht.

Freyung: wo ihr Jagd-Land-Fluss im Schloss spielen könnt

Wenn ihr euch für Hinterglasmalerei interessiert, in Verbindung mit der Kulturgeschichte der Region, seid ihr im Wolfsteiner Heimatmuseum im Schramlhaus Freyung richtig. Untergebracht ist es im ältesten bäuerlichen Anwesen der Stadt: ein mächtiger Bauern- und Handwerkerhof, erbaut um 1700. Das Wolfsteiner Heimatmuseum zeigt die bäuerliche Wohn- und Arbeitswelt des 18. und 19. Jh., Tracht und Kleidung, altes Handwerk, Miniaturmodelle zum „Leben und Arbeiten der Waidler“, sowie eine Sammlung von über 120 Hinterglasbildern.

Außerdem lohnt sich ein Besuch von Schloss Wolfstein mit dem Jagd-Land-Fluss-Museum. Anfassen und ausprobieren ist hier ausdrücklich erlaubt: schlüpft in fürstliche Gewänder, seht mit den Augen einer Eule und messt euch mit den Tieren des Waldes im Weitsprung. Im Schloss ist auch die Nationalpark- und Naturpark-Infostelle, die ein großes Modell des Bayerischen Waldes und Böhmerwaldes zeigt. Um zeitgenössische Kunst aus dem ostbayerischen Raum geht es in der Galerie Wolfstein, die Arbeiten von Künstlern der „Donau-Wald-Gruppe“, der „Donaulandgruppe“ und der „Eule“ präsentiert.

Tittling: Wo Napoleon den Brunnen bewacht

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Ein Kaiser auf dem Brunnen. Foto: Museumsdorf Bayerischer Wald Tittling

Der kleine, wasserspeiende Napoleon im Museumsdorf Bayerischer Wald in Tittling hat schon viel erlebt. Der französische Kaiser in typischer Pose wurde vermutlich als Spottfigur geschaffen. Denn nach dem desaströsen Russland-Feldzug von 1812, an dem auch 33.000 Soldaten aus Bayern beteiligt waren, erreichte die Popularität des Feldherrn einen Tiefpunkt. 1945 wurde die Napoleonfigur auch noch Zielscheibe amerikanischer Soldaten, dabei wurden die Beine und Teile des Gesichtes beschädigt. Der historische Brunnen steht in einem der größten privaten Freilichtmuseen in Europa. Über 100 Gebäude von 1580 bis 1850, wunderschöne alte Bauernhöfe, Kapellen, Mühlen, Sägen, die älteste Volksschule Deutschlands aus dem Jahre 1666 und ganz neu: die Ausstellung „100 Jahre Spritzenhaus“ mit Objekten des Feuerlöschwesens im Bayerischen Wald des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in der Altneihauser Feuerwehrkappell´n warten auf euch.

Waldkirchen: Wo Emerenz Meier dichtete

Das Leben im Bayerischen Wald war nicht immer einfach – das zeigen die Zahlen der Auswanderer aus der Region, insbesondere im 19. Jahrhundert. Das Thema Auswanderung und die damit verbundenen Hoffnungen sind im Born in Schiefweg im Emerenz-Meier-Haus in Waldkirchen zu erleben. Die Volksdichterin und Schriftstellerin Emerenz Meier wanderte Anfang des 20. Jahrhunderts vom geliebten Bayerischen Wald „ins Amerika“ aus. Mit ihrem mühevollen und unglücklichen Leben hier wie dort steht sie stellvertretend für unzählige deutsche Auswanderer des 19. Jh.

Hauzenberg: wo ihr auf Granit beißt

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Gar nicht schwer: im Granitzentrum in Hauzenberg wirkt der Stein ganz leicht. Foto: Steinwelten Hauzenberg

Wer braucht schon ein Foto vor dem „Hollywood“-Zeichen im fernen Kalifornien, wenn’s doch schöne Motive viel näher gibt: ein Selfie vor dem riesigen Schriftzug „GRANIT“ in den Steinwelten im Granitzentrum Bayerischer Wald ist auf jeden Fall auch ein Hingucker! Wohin man schaut, alles scheint zu Stein erstarrt, die Felswand, der Boden, die Decke und Wand. Eine Erdzeitachse zeigt die einzelnen Entstehungsphasen der Gesteine. Die Reise führt euch 500 Millionen Jahre zurück, 15.000 Meter tief in das Erdinnere, wo Hunderte von gesteinsbildenden Mineralien zu bestaunen sind – und die Sonderausstellung „Steinreich“ erzählt, wie die Steinmetze im Mühlviertel und im Bayerischen Wald seit über fast tausend Jahren wahre Granit-Kunstwerke schaffen.

Kropfmühl: Wo ihr euren Bleistift spitzen könnt

Nur ein paar Kilometer weiter, auch in Hauzenberg, liegt das Graphiteum, eine interaktive Erlebniswelt rund um den Zukunftsrohstoff Graphit. Auf knapp 350 Quadratmetern nimmt es die Besucher mit in eine imaginäre, spannend aufbereitete Unter-Tage-Welt und begleitet durch 2500 Jahre Kultur- und Regionalgeschichte – um dann abzutauchen in das Besucherbergwerk Graphit Kropfmühl, das das schwarze Roherz und die Arbeit der Bergleute faszinierend authentisch vor Augen führt.

Nicht alle Museen können wir hier präsentieren, die Liste würde zu lange werden. Es gibt viele, einzigartige und liebevoll gepflegte Museen, die einen Besuch wert sind. Schaut doch mal in unser Museumsportal Bayern nach und gebt den Ort, die Stadt oder den Landkreis ein, den ihr besuchen werdet. Eine Vielzahl an Angeboten warten dort auf euch – viel Spaß!

Aislinn Merz & Nathalie Schwaiger

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