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Starke Frauen – 8 inspirierende Museen und Ausstellungen in Bayern

by Sabine Wieshuber

Unsere Frauenquote liegt heute bei 100 Prozent, denn es ist Weltfrauentag – in Berlin erstmals sogar ein Feiertag! Soweit ist es in Bayern noch nicht, aber dennoch wollen wir heute am 8. März acht starke Frauen, ihre Museen und besonders „weibliche“ Angebote feiern. In den letzten Jahrzehnten hat sich in Sachen Gleichstellung und Gleichberechtigung – zumindest in Deutschland und Europa – viel getan. Frauen haben für ihre Rechte und ihren Platz in der Gesellschaft gekämpft und viel erreicht. Auch in der Kunst. Früher waren Frauen Musen, heute sind sie Künstlerinnen, Kunstschaffende, Kuratorinnen, Kulturmanagerinnen, Sammlerinnen. Die Hälfte der Menschheit ist weiblich, bei den Kunststudierenden haben Frauen schon längst die Nase vorn und ohne Frauenpower liefe in vielen Museen gar nichts… Anlass genug also den Weltfrauentag nach allen Regeln der Kunst zu feiern! Glückwunsch Mädels!

1.  Generations Part 3. Künstlerinnen im Dialog –  Sammlung Goetz, München

Frauen sammeln anders, abseits vom Mainstream, intuiver und mutiger. Hinter einer der größten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst Deutschlands steckt eine Frau: Ingvild Goetz, Tochter des Versandhandel-Königs Otto, lebt für die Kunst. 1973 zog sie mit ihrer Galerie aus der Schweiz nach München und ließ die Basler Architekten Herzog & De Meuron, die damals noch niemand kannte, einen kleinen, kubischen Ausstellungsraum bauen. „Es war eigentlich zunächst als Verlängerung des Wohnbereichs gedacht, gar nicht als Museum“, so die Sammlerin.
Derzeit dort zu Gast ist die dritte von Ingvild Goetz und Karsten Löckemann kuratierte Ausstellung „Generations Part 3, Künstlerinnen im Dialog“, die sich ausschließlich mit Künstlerinnen und der Rolle der Frau auseinander setzt. Im künstlerischen Clinch diesmal: die franco-amerikanische Bildhauerin Louise Bourgeois, die sich zeitlebens (und in #Metoo-Zeiten wieder sehr aktuell) in ihren Skulpturen und Installationen mit Themen wie sexueller Gewalt beschäftigte. Außerdem Rosemarie Trockel, Kiki Smith, Cindy Sherman und Bilder der rumänischen Künstlerin Geta Brătescu (1926-2018). „Vor 30, 40 Jahren hatten Frauen in der Kunstszene noch keine Chance, das hat sich geändert,“ so Ingvild Goetz, „Künstlerinnen trauen sich oft mehr und geben eher preis, was sie berührt. Ihre Kunst ist oft persönlicher.“
Die Jubiläumsausstellung Generations Part 3 der Sammlung Goetz läuft noch bis 6. April 2019.
Morgen am 9. März um 14 Uhr könnt ihr sie auf einer Sonderführung zum Weltfrauentag mit der Kuratorin der Sammlung Goetz Dr. Cornelia Gockel erleben (Anmeldung unter
http://www.sammlung-goetz.de/slg/de).

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Sarah Lucas, Self Portrait with Fried Eggs, 1996, Cibachrome 153,5 x 105 cm © the artist Courtesy Sadie Coles HQ, London and Sammlung Goetz, München

2. Gabriele Münter, das Münter Haus, Murnau

Sie durfte als Frau keine Akademie besuchen und hatte Glück, weil ihre Eltern vermögend waren und sie deshalb schon früh Privatunterricht erhielt. Dennoch musste sie sich stetig dagegen wehren, nicht nur im Schatten der berühmten Maler zu stehen, mit denen sie in München und Murnau zusammen arbeitete und lebte. Sie malte tausende farbintensive Landschaften, expressive Porträts, Hinterglasbilder und Ölgemälde und spielte eine tragende Rolle in der Klassischen Moderne. Denn sie ging immer mit der Zeit und die Künstlergruppe des Blauen Reiters wäre ohne sie undenkbar gewesen. Schon zu Lebzeiten hatte sie große Einzelausstellungen in Skandinavien und war auch auf der ersten Documenta 1957 vertreten. Im sogenannten „Russenhaus“, wo sie mit dem verheirateten Wassily Kandinsky zehn Jahre lang lebte, bevor er in seine Heimat zurück ging und sie im Stich ließ, ist heute ihr kleines Museum eingerichtet. Die Treppe ist noch original von Kandinsky bemalt. Ihre letzten Jahre verbrachte sie dort mit ihrem neuen Lebensgefährten Johannes Eichner, zurückgezogen und bescheiden, und starb 1962 in Murnau. Jedoch nicht ohne sich und dem Blauen Reiter noch ein Denkmal zu setzen: sie schenkte dem Lenbachhaus in München wichtige Werke des Blauen Reiters, darunter auch frühe Gemälde von Kandinsky, die sie während des Krieges im Keller ihres Hauses hinter Marmeladengläsern versteckt hatte. Erst ihre Stiftung und Schenkung machte das Lenbachhaus weltberühmt und zu dem, was es ist. Kein Wunder, dass einer der renommiertesten Preise für Bildende KünstlerInnen der Bundesrepublik nach ihr benannt wurde! Er wird ausschließlich und das ist europaweit einzigartig nur an Künstlerinnen über 40 vergeben.

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Eines der wenigen Fotos, auf denen die scheue Künstlerin abgebildet ist: Gabriele Münter an der Gartentür ihres Hauses in Murnau, 1909 von Wassily Kandinsky aufgenommen. Foto: Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung, München

3. Käthe-Kruse-Puppen-Museum, Donauwörth

Die uneheliche Tochter einer Näherin, geboren 1883 in Breslau, machte über Nacht Karriere und wurde eine der berühmtesten Puppenmacherinnen der Welt und ersten Unternehmerinnen Deutschlands. Ihr Mann, der Bildhauer Max Kruse, sollte ein Weihnachtsgeschenk für die Tochter mitbringen, mochte aber die harten, steifen Puppen von damals nicht und schrieb zurück: „macht euch doch selber eine“. Käthe nahm’s wörtlich, improvisierte und es entstand „Max die Kartoffelpuppe“. Die Köpfe der Puppen modellierte sie später aus Ton und empfand sie ihren eigenen Kinder nach  – ein Riesenerfolg. Die Menschen liebten die niedlichen Gesichtchen, weil sie so lebendig aussahen. Schlenkerchen, Marie und Friedebald, der erste mit echten Haaren, sind bis heute absolute Klassiker und Sammlerstücke.
Käthe Kruse machte trotz einiger Rückschläge und großer Familie – sie hatte sieben Kinder – weiter. 1931 gewann sie einen großen Urheberschafts-Prozess gegen den amerikanischen Bing-Konzern, der ihre Puppen kopierte und die Imitate billiger anbot. Von Bad Kösen verlegte sie ihr Puppenimperium nach dem Krieg nach Donauwörth, wo bis heute Käthe-Kruse-Puppen und -Spielzeug produziert werden. Dort befindet sich auch kleines Museum mit 150 der kostbaren Puppen, eine Schenkung ihrer Tochter, die das Geschäft nach ihrer Mutter übernommen hatte.

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Käthe Kruse im Kreis ihrer Puppenkinder. Foto: Stadt Donauwörth, Museen

4. Anna Katharina Zeitler,  If you can dream it, you can do it – Stadtmuseum München

Gibt es einen weiblichen Blick? Doch den gibt es: davon ist zumindest die Fotografin Anna Katharina Zeitler überzeugt. Ihre Bilder, Porträts und Landschaften sind auf ihren letzten Reisen entstanden – in Amerika, Spanien und Indien. Doch alle ihre Motive sind wundersam verträumt, als befänden sie sich außerhalb von Zeit und Raum. Auf Bildunterschriften verzichtet die junge, zierliche Fotokünstlerin bewusst: „Denn sonst interpretieren die Leute zuviel hinein, ich mag es offen lassen.“ So wird ein liegender Frauenakt auch mal für eine Wüstenlandschaft gehalten und der Indian Summer an der Ostküste von Amerika verlagert sich nach Bayern. Anna Katharina Zeitler verarbeitet in ihrem Bildzyklus ihre persönliche Lebenssituation, ständig unterwegs und gleichzeitig mit der Sehnsucht, endlich irgendwo anzukommen. Geboren wurde sie in München, nach der Schule ging sie für zehn Jahre nach New York,  heute lebt sie in Berlin: „Ich benutze Bilder als Metaphern für meine Erinnerungen, um scheinbare Zwischenzustände als Konstante zu beschreiben.“ 
Die Kabinettausstellung Forum 048 im Stadtmuseum München ist noch bis 28. April zu sehen.

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Bildtitel, die zuviel verraten mag die Fotokünstlerin nicht, dieses Porträt einer guten Freundin heißt: „Pretty please“. Foto: Anna Katharina Zeitler

5. Das Berta-Hummel Museum, Massing

Talent für Zeichnen und Malen hatte sie schon als Kind. Als sie mit 15 den ersten Malkasten zum Geburtstag geschenkt bekam, gab es kein Halten mehr. Später durfte sie, was für Frauen damals absolut nicht selbstverständlich war, die Akademie in München besuchen. Trotzdem entschied sie sich ganz anders und trat 1931 in den Orden der Franziskanerinnen in Sießen ein. Auch als Schwester Maria Innocentia malte sie weiter – am liebsten Kinder, die im Innenhof des Klosters spielten –  und gab auch Zeichenunterricht. Der Porzellanfabrikant Franz Goebel aus Rödental wurde auf ihre pausbäckigen, süßen Kinderbilder aufmerksam, kaufte die Lizenz und ließ nach deren Abbild Porzellanfigürchen gießen. Die pummeligen Engel, blondbezopften Mädchen und frechen Jungs verkauften sich großartig – bis nach Amerika. Während des Krieges half der Erlös auch dem Kloster und ihren Mitschwestern zu überleben. Dennoch konnte Berta Hummel nicht nur niedlich. Sie besaß eine ausgeprägte Beobachtungsgabe und malte auch zahlreiche Naturbilder, Porträts und humoristische Zeichnungen. Bis Mai 2019 habt ihr noch die Chance, das Berta-Hummel-Museum zu besuchen, das seit 1994 in ihrem Geburtshaus in Massing bestand. In einer Sonderausstellung sind von Kinderbildern bis Sterbebildern, die erste Hummelfigur, sowie noch unbekannte Werke noch einmal zusammen getragen worden. Dann wird das Museum im blauen Haus wohl schließen und die Zeichnungen und Figürchen sollen ins Freilichtmuseum Massing umziehen.

„Wie alles begann“, noch bis Mai 2019 im Berta-Hummel-Museum, Massing


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Ein prüfender Blick: Selbstporträt Berta Hummel. Foto: Berta Hummel Museum

6. Frauen Technik Wissen – Deutsches Museum München

Frauen und Technik? Frauen und Luftfahrt? Frauen und Kraftmaschinen? Aber klar doch! Wissenschaftlerinnen, Expertinnen, Technikerinnen und Mitarbeiterinnen des Deutschen Museums führen durch ihre Abteilung. Frauen wollen es wissen – aber manchmal vielleicht anders. Deshalb sind die Führungen von Frauen für Frauen eine Super-Gelegenheit, um sich mal ganz in Ruhe und ohne Besserwisser die Frühgeschichte der Luftfahrt oder die ersten Antriebe von Motoren, Schleifmaschinen oder Förderbändern erklären zu lassen. Die Führungsreihe für Frauen findet bereits seit 28 Jahren statt, seit 2007 kümmert sich Sabine Bärmann um das abwechslungsreiche Programm. „Die Stimmung innerhalb der Gruppe ist meist sehr ausgelassen. Viele Frauen nehmen seit Jahren regelmäßig an den Frauenführungen am Deutschen Museum teil,“ so Tatjana Krasawin, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Luftfahrtabteilung.
Die nächste Führung Frauen Technik Wissen zum Thema Kraftmaschinen übernimmt Gertraud Weber am 13. März von 10 bis 11.30 Uhr.
Mehr zur Frauen Technik Wissen auf: www.deutsches-museum.de/angebote/.

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Clearance for Take-off: Starterlaubnis bei den Führungen Frauen für Frauen in der historischen Luftfahrt. Foto: Tatjana Krasawin, Deutsches Museum München

Karen Pontoppidan, The One Woman Group Exhibition – Villa Stuck, München

Immer nur schön? Wie langweilig! Es muss nicht alles glatt und formvollendet sein, was glänzt. Karen Pontoppidan, 50, lässt sich in kein Raster pressen. Seit drei Jahren leitet sie als erste Professorin die renommierte Goldschmiedeklasse an der Akademie der Bildenden Künste in München und wurde damit Nachfolgerin von Prof. Otto Künzli, bei dem sie auch studiert hat. Ihre Arbeiten der letzten 20 Jahre sind sehr vielschichtig, man könnte fast meinen, dass mehrere KünstlerInnen dran beteiligt waren. Genau diese Ambivalenz greift Pontoppidan auf: ihre Einzelausstellung in der Villa Stuck nennt sie mit einem Augenzwinkern „One Woman Group Exhibition“. Jedes der sieben Kapitel der Ausstellung entspricht einer ihrer Schaffensphasen und ist daher – zum Schein – unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten zugeordnet. Einen roten Faden gibt es trotzdem: die gebürtige Dänin setzt sich immer kritisch und frech mit den Themen und Materialien auseinander. Sie verwendet Silberblech, Zinn, plattgewalzte Münzen, graviert Socken oder Ziegen auf Silberplättchen. Vollkommenheit interessiert sie wenig. Sie lotet viel lieber die Grenzen ihrer Kunstrichtung und des Schmuckdesigns aus, beschäftigt sich mit Geschlechterrollen, Gender-Thematik und Feminismus. Pontoppidan ist derzeit eine gefragte Frau: Neben ihrer eigenen Werkschau in der Villa Stuck hat sie auch die jährliche Schmuckausstellung der Pinakothek der Moderne kuratiert. Unter dem Titel „Schmuckismus“ (vom 16. März bis 13. Juni) hat sie 30 KünstlerInnen eingeladen, ein Statement abzugeben, was Autorenschmuck bei der Gruppenzugehörigkeit in der Gesellschaft für eine Rolle spielen kann. 
The One Woman Group Exhibition, Museum Villa Stuck, noch bis 5. Mai 2019
Sonntag, 10. und 17. März 2019 jeweils um 14 Uhr Künstlergespräch mit Karen Pontoppidan und Dr. Ellen Maurer-Zilioli. Am Freitag, 15. März 2019 um 17 Uhr Apéro mit Karen Pontoppidan und Dr. Ellen Maurer-Zilioli im Museum Villa Stuck im Anschluss Eröffnung der Ausstellung »Schmuckismus« in der Pinakothek der Moderne

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Karen Pontoppidan, O.T. (Selbstporträt mit Ziege), Brosche, 2002 Silber, Email Foto: Antje Hanebeck, VG Bild-Kunst, Bonn 2019

8. Museum für Frauenkultur Regional-International, Fürth

Künstlerinnen sollen endlich gesehen werden und ihren Platz in der Kunstgeschichte verankern. Deshalb gründete Marianne Pitzen 1981 in Bonn das weltweit erste Frauenmuseum. Inzwischen gibt es von Afrika, über Europa bis Amerika über 40 Frauenmuseen, die sich in einem Netzwerk unterstützen, darunter sechs in Deutschland. Als erstes in Bayern folgte 2003 das Museum Frauenkultur Regional-International in Fürth. Getragen wird es vom Verein „Frauen in der einen Welt e.V.“, der Ausstellungen und Gesprächsrunden zu Themen wie Brot, Vertreibung, Kopftuchkultur, Mobilität und Lebenssituationen von Frauen in Deutschland und der Welt organisiert. Nach der Winterpause eröffnet das Museum im barocken Marstall von Schloss Burgfarrnbach am 4. Mai mit einer zukunftsweisenden Rück- und Vorschau auf 30 Jahre Vereinsarbeit. Zeitgenössische Kunst trifft dabei auf traditionelle Flecht- und Webkunst aus Protest- und Menschenrechtsbewegungen. Und spannende Fragen warten auf ihre Antwort: Was sind die Folgen der Globalisierung für Frauen im Süden und Norden? Wie können Frauen für Frieden und Gerechtigkeit aktiv werden? Über gesellschaftliche Konflikte und kulturelle Grenzen hinweg? Nur gemeinsam!  
Rückblick nach vorne. 1989 – 2019 – 2030. Vom 4. Mai bis 31. Oktober 2019 im Museum für Frauenkultur Regional-International in Fürth

Starke Frauen - 8 inspirierende Museen und Ausstellungen in Bayern

Wir alle brauchen Vorbilder, starke Frauen, die uns begeistern. Mit ihrer Aktion #sieINSPIRIERTmich hatte das Kulturreferat der Stadt München aufgerufen, diese weiblichen Role Models zu sammeln und für alle sichtbar zu machen. Morgen, am 9. März, nun findet zum Weltfrauentag ein großes Fest in der Muffathalle statt. Mit Inspirationen und Impulsen, Kabarett und Poetry Slam, Live Musik und natürlich: Party! (Einlass ab 17.30 Uhr).  

Foto ganz oben: Geta Brătescu, Doamna Oliver în costum de călătorie / Mrs Oliver in her traveling costume 1980/2012 Schwarz-weiß Fotografie / black and white photograph 40 x 39,5 cm © the artist Courtesy Sammlung Goetz, München. Foto: Galerie Barbara Weiss, Berlin

Nathalie Schwaiger

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