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Weihnachten im Museum 2018

by Anna Blenninger

Weihnachtselfen aufgepasst! Die schönste Zeit des Jahres steht bevor – und Bayerns Museen sind mitten im Weihnachtsfieber. Schließlich wird das Fest zu Ehren der Geburt von Jesus Christus  bereits seit Jahrtausenden gefeiert. Genug Zeit für die Entstehung der unterschiedlichsten Bräuche und Traditionen, vom Öffnen des Adventskalenders bis zum Aufstellen der Weihnachtskrippe. In diesem Jahr nehmen wir euch mit in die klirrende Kälte zum Rodeln und Skifahren, lassen uns den Duft gerösteter Maronen um die Nase wehen, geben Volldampf und suchen nach dem ältesten Christkind der Welt und entdecken alte Familientraditionen neu…

Wir wünschen euch eine besinnliche Adventszeit und ein Frohes Fest!

 

#Museumsflöckchen – unser Adventskalender auf Instagram

Ihr liebt Adventskalender und Rätselspaß? Dann sind unsere #Museumsflöckchen genau das richtige für euch! Ab dem 1. Dezember zeigen wir euch in unserem Instagram-Feed @InfopointBayern Bayerns Museen von ihrer festlichen Seite und versorgen euch ganz nebenbei mit Informationen über die schönsten Adventsausstellungen, Christkindlmärkte und Veranstaltungen rund um die stade Zeit.

Weihnachten im Museum 2018

Foto: Bayerische Schlösserverwaltung

 

Sonderausstellungen rund um Weihnachten

 

Bamberg, Sammlung Ludwig: Eine Reise ins Heilige Land – Die barocke Großkrippe der Sammlung Ludwig (30. November 2018 – 06. Januar 2019),  Klitzeklein. Jesus, Maria und Josef in der Nussschale (30. November 2018 – 13. Januar 2019) Der gute Stern – oder wie Herzog Max in Bamberg die Zither entdeckte (25. November 2018 – 03. Februar 2019)

Eine Reise in die Krippenstadt Bamberg ist immer lohnenswert, doch in diesem Winter lockt die Sammlung Ludwig gleich mit drei Ausstellungen – ob die barocke Großkrippe der Sammlung mit hunderten Figuren, winzige Krippen im Hosentaschenformat oder die Leidenschaft von Herzog Max von Bayern für Zithermusik!

Fast ist es ein Wunder: So klein wie ein Kürbiskern ist die Darstellung der Heiligen Familie, und doch sind Maria, Joseph und das Christkind klar zu erkennen. Das Kind schläft friedlich in der Krippe, während Joseph die junge Mutter mit seinem Mantel wärmt. Bei klitzekleinen Krippen wirkt zu allererst ihre Miniaturhaftigkeit und die dahintersteckende Kunstfertigkeit staunenswert. Und das Staunen gehört ja zum Wesen von Weihnachten. Christen in aller Welt staunen über die Menschwerdung Gottes als kleines Kind in einer Futterkrippe. Durch ihre schiere Größe beeindruckt auch die barocke Großkrippe aus Rottenburg am Neckar. Mehr als 400 Figuren tummeln sich dort, detailreich gearbeitet von mehreren Generationen. Zu guter Letzt lohnt ein Schlenker durch die Ausstellung zum „Zither-Maxl“, wie Herzog Max in Bayern liebevoll von seinen Untertanen genannt wurde. Er trug viel zur Rehabilitierung der Zither im 19. Jahrhundert bei, die lange als „Bauern- und Lumpeninstrument“ verschmäht worden war, verhalf ihr sogar sogar zu einem Kultstatus der bayerischen Volksmusik. Denn die himmlischen Klänge, die der österreichische Zithervirtuose Johann Petzmayer dem Instrument entlocken konnte, hatten den 29-jährigen Herzog in ihren Bann gezogen…

Dachau, Bezirksmuseum: Winterfreuden. Spiel und Sport in der kalten Jahreszeit (30. November 2018 – 07. April 2019)

Winterzeit ohne Skifahren, Snowboarden oder Rodeln? Undenkbar! Das dachten sich wohl auch unsere Vorfahren, wie Gemälde wie Pieter Brueghels weltberühmte Winterlandschaften beweisen: Denn bereits 1565 drängte sich alles auf dem Eis, wenn die Flüsse zufroren. Von ländlichen Freuden wie Schlittschuhlaufen und Pferdeschlittenrennen entwickelte sich der Wintersport in den letzten 200 Jahren allerdings rasant weiter. Die ersten Olympischen Winterspiele in Chamonix 1924 und die Alpennähe begünstigten diese Professionalisierung in Bayern. Doch in Bayern wurden nicht nur Olympische Wettkämpfe aus getragen; in den 1960er Jahren wurde der Dachauer Hans-Jürgen Bäumler gemeinsam mit seiner Partnerin Marika Kilius zweifacher Weltmeister im Eiskunst-Paarlauf. Die Ausstellung erzählt von den Anfängen des Eissports, dem Skispringen und Skilaufen im Dachauer Land und ist eine Hommage an die „Dachauer Kinderolympiade“ der Nachkriegsjahrzehnte.

 

Erlangen, Botanischer Garten der Universität Erlangen-Nürnberg: Die Ess-Kastanie. Heiße Frucht im kalten Winter (30. November 2018 – 27. Januar 2019)

Heiße Maroni gehören bei einem winterlichen Einkaufsbummel durch die Stadt einfach dazu! Aber wusstet ihr, dass die stacheligen Nüsse schon im Mittelalter gegessen wurden? Damals auch als „Brot der Armen“ bezeichnet, fanden gemahlene Maroni mit ihrem hohen Stärkegehalt von ca. 40% vor allem als Getreideersatz Verwendung. Tatsächlich waren Maronen wahre Lebensretter, denn besonders nach Missernten konnte damit das Überleben der notleidenden Bevölkerung gesichert werden. Heute gelten sie dagegen als Delikatesse, die geröstet, kandiert oder zu Likör verarbeitet werden und als glutenfreie Köstlichkeiten beliebt sind. Die Esskastanie wurde sogar von der Baum des Jahres Dr. Silvius Wodarz Stiftung zum Baum des Jahres 2018 gewählt.

Weihnachten im Museum 2018

Maihingen, Museum KulturLand Ries: Schöne Bescherung!? Schenken zu Weihnachten (29. November 2018 – 03. Februar 2019)

Weihnachten ist das Fest des Schenkens. Und da gibt es nicht nur die Wünsche des Beschenkten zu bedenken, sondern viele weitere Fragen! Wer die Geschenke bringt, unterscheidet sich beispielsweise von Region zu Region. Christkind, Weihnachtsmann, Nussmärtel und Nikolaus sind nur einige der Überbringer. Auch der Tag der Bescherung war nicht schon immer der Heilige Abend. Auch zum Nikolaustag und an Martini machten schon früher kleine Geschenke das Warten auf das Weihnachtsfest erträglicher. Die Ausstellung blickt auf die Schenkkultur in den letzten rund 120 Jahren und öffnet Zeitfenster bis zur Gegenwart. Welche Erinnerungen und Vorstellungen verbinden wir mit dem Schenken zu Weihnachten? Fallen Gaben in schlechten Zeiten knapper aus, gehören Kommerz, Einkaufshektik und Geschenkeflut heute unweigerlich dazu oder geht es auch ohne?

Mainburg, Stadtmuseum: Warten aufs Christkind. Historische Adventskalender (18. November 2018 – 13. Januar 2019)

Mama, wie lange noch bis Weihnachten? So fragen Kinder seit über 150 Jahren. Ab 1850 wurde Weihnachten zunehmend mit Geschenken und Festessen in den Bürgerstuben gefeiert. Um den Kindern die lange Wartezeit auf die Feierlichkeiten zu versüßen, bastelten Eltern Adventskalender mit kleinen Süßigkeiten oder bunten Bildern. Später wurde diese Idee von Verlagen aufgegriffen, die zunächst mit bunten Bildern zu Weihnachtsbräuchen und Einblicken in die Weihnachtswerkstatt begeisterten. Bis heute sind Adventskalender eine beliebte Weihnachtstradition für Groß und Klein, die nicht nur mit Schokolade oder bunten Bildern aufwarten, sondern von Make-up, über Liköre bis hin zu Kochutensilien alle möglichen Geschenke enthalten können…  Das Stadtmuseum Mainburg hat eine bunte Vielfalt von Adventskalendern aus ihrer 150-jährigen Geschichte zusammengetragen.
Zu den vier Adventssonntagen gibt es ab 15 Uhr außerdem ein weihnachtliches Veranstaltungsprogramm für Kinder.
Weihnachten im Museum 2018

Foto: Stadtmuseum Mainburg

München, Bayerisches Nationalmuseum: Christbaumschmücken. The same Procedure as every Year? (09. November 2018 – 03. Februar 2019)

The same Procedure as every Year – diese Worte passen nicht nur zu Silvester, auch Weihnachten steckt voller Rituale und Traditionen. In vielen Familien sind die Aufgaben klar verteilt, wer den Weihnachtsbaum aussucht oder schmücken darf ist genauso wichtig, wie das Menü zu Heiligabend. So war es auch bei Familie Koch, wo die beiden Schwestern hingebungsvoll den Baum schmückten. Von den 1950er Jahren bis ins Jahr 2000 sammelten sie Christbaumschmuck aller Spielarten, um jedes Jahr aufs neue ihren Traum vom Baum zu verwirklichen. Stimmungsvoll und traditionell musste es aber immer sein. Dabei war für die Schwestern wichtig, dass all die kleinen Holzfiguren aus dem Erzgebirge, selbstgebastelten Strohsterne, bunten Glaskugeln, Perlenketten und Rauschgoldengel von hoher handwerklicher Qualität waren. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit öffnet das Museum die Weihnachstkiste mit der Baumschmucksammlung der Münchner Geschwister Koch und lässt uns an ihren privaten Familientraditionen teilhaben.

Weihnachten im Museum 2018

Foto: Bayerisches Nationalmuseum München

Neuenmarkt, Deutsches Dampflokomotivmuseum: Dampf im Kinderzimmer (04. Dezember 2018 – 31. Januar 2019)

Heute sind sie in Kinderzimmern sehr selten geworden – noch vor 50 bis 60 Jahren gehörten sie zur Standardausstattung für jeden Jungen, der Lokführer oder Ingenieur (damals noch Traumberufe) werden wollte: Dampfmaschinen. In einer kleinen aber feinen Ausstellung zeigt das Museum Dampfmaschinen für das Kinderzimmer aus den letzten 100 Jahren.

 

Weihnachtliche Veranstaltungen in bayerischen Museen

 

Vorweihnachtliche Veranstaltungen und das Weihnachtsferienprogramm der Münchner Museen

München, Sudetendeutsches Haus: Böhmisch-bayerisches Adventssingen (Dienstag, 11. Dezember 2018, 15 Uhr)

Unter dem Motto „Den Schatz von schönen alten Adventsliedern neu gesungen und erlernt“ findet auch dieses Jahr das Böhmisch-bayerische Adventssingen statt. Gemütliches Beisammensein, gemeinsames Singen von alten und neuen Weisen und vor allem ganz viel Spaß erwarten euch!

Nürnberg, Museum Industriekultur: Süße Museumsweihnacht

Ohne Nürnberger Lebkuchen wäre Weihnachten nicht dasselbe! Deshalb dreht sich im Museum Industriekultur zur Süßen Museumsweihnacht alles um die adventliche Leckerei: Schaut dem Bäcker in der historischen Lebküchnerei beim Backen über die Schulter (Backvorführungen bis Weihnachten dienstags, donnerstags und sonntags), schnabuliert köstliche Honigkuchen frisch aus dem Ofen und lernt in der Führung „Honig, Nuss und Mandelkern“ (2./ 9./ 23. Dezember 2018, 14 Uhr) alles über die Geschichte der Lebkuchen!

Süße Museumsweihnacht Lebkuchen backen

Wie sollen die Lebkuchen verziert werden? Museen der Stadt Nürnberg, Museum Industriekultur; Foto: Erika Moisan

Nürnberg, Museum für Kommunikation: Postkutschenfahrten und historisches Weihnachtspostamt

Reisen wie vor 100 Jahren? Das geht mit einer Rundfahrt in der historischen Postkutsche des Museums für Kommunikation auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt! Tickets gibt es direkt gegenüber vom Schönen Brunnen im historischen Weihnachtspostamt. Aber vergesst nicht, euren Wunschzettel ans Christkind abzugeben!

Doch auch im Museums selbst sind zur Weihnachtszeit ein buntes Führungsprogramm und eine Weihnachtswerkstatt für Kinder geboten!

 

Viele weitere Veranstaltungen, Führungen und Workshops für Groß und Klein rund um Weihnachten findet ihr im Museumsportal München und im Museumsportal Bayern!

 

Bratäpfel aus dem Holzhofen

Foto: Bauernhausmuseum Amerang

Christkindlmärkte 2018

22. November – 23. Dezember: Weihnachtsdorf im Kaiserhof der Residenz München

28. November – 23. Dezember: Weihnachtsmarkt Aschaffenburg auf dem Schlossplatz von Schloss Johannisburg

30. November – 2. Dezember: Glentleitner Christkindlmarkt

30. November – 2. Dezember & 7.-9. Dezember: Christkindlmarkt auf der Fraueninsel im Chiemsee

30. November – 2. Dezember: Weihnachtskunstmarkt im Neuen Kunstverein Aschaffenburg

1.-2. Dezember: Spalter Weihnachtsmarkt in der historischen Innenstadt mit Craftbeer-Fest im HopfenBierGut

1.-2. Dezember: Adventsmarkt im Bauerhausmuseum Amerang

1.-2. Dezember: Cadolzburger Adventsmarkt mit Kunsthandwerkermarkt in der Vorburg der Cadolzburg

1. Dezember – 6. Januar: Krippenweg in der Landshuter Innenstadt

1.-2. Dezember: Weihnachtsmarkt an der Goldenen Straße im Geschichtspark und Knopfmuseum Bärnau

2., 9. und 16. Dezember: Advent in fränkischen Bauernstuben im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim

6.-9. Dezember: Blutenburger Weihnacht rund um Schloss Blutenburg in München

7.-9. Dezember: Burgweihnacht auf der Burg Trausnitz in Landshut

7.-9. Dezember: Weihnachtstöpfermarkt in Schloss Thurnau

7.-9. & 14.-16. Dezember: Historischer Christkindlmarkt im Schlosshof von Schloss Neuburg in Neuburg an der Donau

8.-9. Dezember: Adventsmarkt im Schafhof Freising

8.-9. Dezember: Rosenauer Adventsmarkt in der Orangerie von Schloss Rosenau

8.-9. Dezember: Weihnachtsmarkt in Allersberg mit der Ausstellung von historischem Weihnachtsschmuck im Gilardihaus

8.-9. Dezember: Christkindlmarkt im Bauernhofmuseum Jexhof Schöngeising

9. Dezember: Böhmisch-Mährisch-Schlesischer Adventsmarkt im Haus des Deutschen Ostens

9.-11. Dezember: Landshuter Haferlwinter im Innenhof der Stadtresidenz Landshut

9.-11. Dezember: Winterlust Schloss Schleißheim

11. Dezember: Böhmisch Bayerisches Adventssingen im Haus des Deutschen Ostens

14.-16. Dezember: Schleißheimer Advent an der historischen Flugwerft

14.-16. Dezember: Burghauser Burgweihnacht

14. – 16. Dezember: Weihnachtsmarkt im Museum Oberschönenfeld

15.-16. Dezember: Wolframs-Eschenbacher Sternlesmarkt

 

Advents- und Weihnachtsmärkte in den Schlössern, Burgen und Gärten der Bayerischen Schlösserverwaltung

Weihnachtsmärkte in Bayern

Weihnachtsmärkte in München

Weihnachten im Museum 2018

Töpfermarkt Thurnau, Foto: G. Karittke

 

Bayerische Museen mit weihnachtlichen Dauerausstellungen

Glattbach, Krippenmuseum

Holz, Bronze, Brotteig und Kürbis… Hier ist nicht etwa ein Begriff gesucht, der aus der Reihe tanzt – aus all diesen Materialien sind Krippen entstanden! Das Glattbacher Krippenmuseum kann sich mit der größten Krippensammlung Nordbayerns mit Kriüüen aus über 85 Nationen und von allen fünf Kontinten rühmen.

Marktredwitz, Egerland-Museum

Obwohl Marktredwitz seit dem 16. Jahrhundert evangelisch geprägt ist, blühte gerade hier der eigentlich katholische Brauch des Krippenaufstellens auf. In der neu gestalteten Dauerausstellung werden nun die schönsten Landschaftskrippen präsentiert. Unser Tipp: Auch den Marktredwitzer Krippenweg sollte man sich keinesfalls entgehen lassen!

Mindelheim, Schwäbisches Krippenmuseum

In Mindelheim begeistern nicht nur die ausgestellten Krippen, auch das neu eröffnete Krippenmuseum selbst erstrahlt in neuem Glanz. Zuhause ist hier nicht nur eine der ältesten Krippensammlungen Süddeutschlands, sondern auch das wohl älteste Christkind der Welt. Um 1300 begannen Nonnen schwäbischer Bettelordensklöster das Christkind besonders zu verehren – statt wie bisher in der Krippe liegend, wurde das Kind als losgelöst von der Weihnachtsgeschichte dargestellt. Zündender Funke der schwäbischen Krippenbegeisterung waren die Jesuiten, die Anfang des 17. Jahrhunderts Dioramen nutzten, um das Wunder der Menschwerdung Christi möglichst vielen Gläubigen zu vermitteln. Teile einer dieser schwäbischen „Urkrippen“ haben sich bis heute in der Sammlung des Museums erhalten.

München, Bayerisches Nationalmuseum

So gut wie jeder hat in der Weihnachtszeit eine Krippe zuhause, doch wir wagen die Behauptung, dass niemand eine Sammlung wie der Münchner Bankier Max Schmederer (1854–1917) besitzt. In seinem Privathaus schuf er für jedes Krippenensemble eine kongeniale Szenerie – eine Schau, die jährlich mehr als 6.000 geladene Gäste begeisterte! Seine Sammlung umfasste 1893 weit über 2000 Figuren, Tiere, Zubehörteile und Bauwerke aus Bayern und dem Alpenraum. Um ihren Fortbestand dauerhaft zu sichern, bot er sie als Schenkung dem Bayerischen Nationalmuseum an. Damit gehört Schmederer zu den bedeutendsten Sammlern historischer Krippen, dem das Bayerische Nationalmuseum viel zu verdanken hat: So schenkte er dem Museum nicht nur seine gesamte Sammlung, sondern hatte auch einen großen Anteil an der Einrichtung der Szenerien in der Ausstellung, die er bis ins kleinste technische Detail plante und die zum Teil noch heute unverändert zu sehen sind.

Oberschleißheim, Altes Schloss

Wie wird Weihnachten eigentlich in anderen Ländern der Erde gefeiert? Die Dauerausstellung im Alten Schloss Oberschleißheim zeigt mehr als 120 Krippen und Andachtsmittel aus allen Erdteilen. Neben christlichen Darstellungen sind hier auch zahlreiche Heilsdarstellungen anderer Weltreligionen zu sehen.

Rothenburg ob der Tauber, Deutsches Weihnachtsmuseum

Wer Weihnachten liebt, sollte mindestens einmal im Leben das Deutsche Weihnachtsmuseum besucht haben! Wusstet ihr zum Beispiel, dass der erste Adventskalender um 1903 in München gedruckt wurde? Der Verleger Gerhard Lang gilt heute als sein Erfinder, doch streng genommen hat er die Idee bei seiner eigenen Mutter abgekupfert, die für die Kinder Baiser auf Karton aufnähte! Weitere Geschichten rund um die Adventszeit, Baumschmuck und fast vergessene Bräuche aus über 1.500 Jahren gibt es im Museum zu entdecken. Wer mehr rund um das Weihnachtsfest zu Ur-Großmutters Zeiten entdecken möchte, kann seine Neugierde in einer Museumsführung stillen.

Historischer Adventskalender

Die frühen Adventskalender warteten nicht etwa mit Süßigkeiten auf, sondern steigerten mit bunten Bildern die Vorfreude auf das Weihnachtsfest, Foto: Deutsches Weihnachtsmuseum

 

Anna Blenninger

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