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Alles im Fluss – eine Museumsrallye entlang der Altmühl

by Sabine Wieshuber

Das Tal ist als Natur-, Radl und Kanu-Paradies weit über bayerische Grenzen hinaus bekannt! Gemächlich määndert der langsamste Fluss Bayerns durch imposante Jurakreidefelsen, Wacholderheide und Flussauen. Wir gehen heute voll mit dem Flow und folgen der Altmühl – (fast) von der Quelle bis zum spektakulären Zusammenfluss in die Donau. Zu Urzeitvögeln und Dinosauriern, Burgen und Sagen, Natur- und Kulturschätzen. Zu den 12 Aposteln bei Solnhofen, der Befreiungshalle bei Kelheim, hübschen Dörfern, Städten und vielen spannenden Museen. Woran erkennt ihr echte Pappenheimer? Warum ist der Archeopteryx Fossil des Jahres ist? Das erfahrt ihr unterwegs! Ihr müsst nur entscheiden, ob ihr euch zu Fuß, mit dem Rad, dem Kanu oder Auto auf die Reise machen wollt …

Entschleunigung auf bayerisch

Wegen des niedrigen Gefälles ist die Altmühl einer der gemütlichsten Flüsse in Europa und deshalb ein wunderbares Kanu-Revier für Einsteiger und Familien. Die Quelle entspringt auf der Fränkischen Alb, ca. elf Kilometer nordöstlich von Rothenburg ob der Tauber, bei der Hohen Leite. Auf ihren 227 Kilometern fließt sie dann durch Mittelfranken, ein Stückchen Oberbayern bei Eichstätt, macht einen Schlenker durch die Oberpfalz und mündet in Niederbayern in die Donau – auf der ganzen Länge also bleibt sie in Bayern.
Wir zeigen euch Museen, die es hier entlang des Flusses zu entdecken gibt, mit dem ein oder anderen Abstecher – von Gunzenhausen bis Kelheim.

Alles im Fluss - eine Museumsrallye entlang der Altmühl
Vom Wasser aus ist der Naturpark besonders schön: 154 Kilometer könnt ihr auf der Altmühl paddeln © www.bayern.by

Beachlife und Geschichte in Gunzenhausen

Wir beginnen im Westen, am oberen Flussverlauf  in Gunzenhausen. Hier gibt es nicht nur den Altmühlsee zum Baden, Surfen und Entspannen. Die über 1000-jährige Geschichte des Ortes könnt ihr im Stadtmuseum, das in einem ehemaligen Adelspalais untergebracht ist, erleben.
Das Archäologische Museum Gunzenhausen im historischen Faulstich-Haus (18. Jh.) schickt euch auf eine Reise durch fünf Jahrtausende Kultur- und Siedlungsgeschichte.
Im Gunzenhausener Fachwerkstadel das Museum Historischer Fachwerkstadel mit Weiperter Heimatstuben und Erzgebirgsschau.
Für alle großen und kleinen Dino Fans ist das Fossilien- und Steindruck-Museum ein Muss. Einzigartige Pflanzen und Tiere, die vor etwa 150 Mio. Jahren hier lebten, sind dort ausgestellt – vom kleinen Raubdinosaurier (Compsognathus) bis zum nachgebildeten Skelett eines sieben Meter langen Plateosaurus.

Karlsgraben und Posamenten in Treuchtlingen

Wusstet ihr, dass Karl der Große versuchte, hier am Karlsgraben (lat. Fossa Carolina) im Jahr 793 n.Chr., die beiden großen europäischen Flusssysteme von Rhein-Main und Donau zu verbinden? In der Karlsgrabenausstellung erfahrt ihr mehr über dieses Mammutprojekt.
Im Museum Treuchtlingen könnt ihr euch an zahlreichen Mitmach-Stationen als Entdecker und Forscher betätigen oder Selfies in historischen Kostümen machen. Hier wird gezeigt, wie es sich über Jahrhunderte hinweg, in den Jura-Häusern des Altmühlgebietes lebte.
Auch die erste Posamenten-Manufaktur entstand in Treuchtlingen: in der Aurnhammer-Sammlung – Posamentenmuseum im Stadtschloss Treuchtlingen erfahrt ihr alles über die Besatzartikel (Posamenten) für Stoffe und über die Familie.

Tapfere Männer und röhrende Hirsche in Pappenheim

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Wie eine Schleife legt sich die Altmühl um Pappenheim und seine Burg. Foto: Gräflich Pappenheim’sche Verwaltung

Kennt ihr eure „Pappenheimer“? Im Historischen Museum auf Burg Pappenheim erfahrt ihr die Herkunft des geflügelten Wortes „der Pappenheimer“: alles über das gräfliche Geschlecht und dessen bedeutendsten Spross Feldmarschall Gottfried Heinrich zu Pappenheim, der im 30-jährigen Krieg die nach ihm benannten Kürassiere (brustgepanzerte Kavallerie) von Sieg zu Sieg führte. Die Pappenheimer, sind übrigens zunächst nicht wegen ihrer Schlitzohrigkeit, sondern wegen ihrer Tapferkeit berühmt geworden. Umgangsprachlich ging es dann irgendwann in die andere Richtung…
Im Natur- und Jagdmuseum sind Präparate aller in Bayern jagdbaren Tiere ausgestellt, die passenden Laute gibt’s auf Knopfdruck dazu. Nahezu alle Tierarten aus dem Altmühltal sind in der ehemaligen Kutschenhalle der Burg zu besichtigen.

Urvögel-Küken und Baby-Dinos in Solnhofen

Wisst ihr was die Solnhofner Platte ist? Die Dino- und Fossilien-Fans unter euch bestimmt!
Im Museum Solnhofen – Bürgermeister-Müller-Museum ist eine Abteilung diesem Stein gewidmet, der sich für Druckzwecke hervorragend eignet.
Hauptattraktion ist aber der „PaläoZoo“: Eine Unterwasserwelt mit Haien, Riesenrochen und einem Fischschwarm und sogar ein 70 cm großes Archäopteryx-Küken … und doch ist kein Laut zu hören. Denn die Tiere, die hier gezeigt werden, sind allesamt versteinert. Und das seit 150 Mio. Jahren! Außerdem könnt ihr auch einen hervorragend erhaltenen jungen Raubsaurier mit buschigem Schwanz bewundern. Der „Xaveropterus“, ein kleiner Verwandter des Tyrannosaurus, ist 135 Millionen Jahre alt und ein echter Sensationsfund – weltweit existieren nur wenige so gut erhaltene Dinosaurier.

Der Schatz von Dollnstein

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In der mittelalterlichen Burg Dollnstein ist das Altmühlzentrum untergebracht. Foto: Fr. Hirsch

Bekannt ist Burg Dollnstein für zwei Dinge: für den spektakulären Schatz, der versteckt in einem unscheinbaren Tontopf aus dem 14. Jh. gefunden wurde (zu bewundern in der Burg) und für das Altmühlzentrum. Dort könnt ihr euch Tipps holen und über alle Aspekte der Altmühlregion informieren.

Archaeopteryx und Stechpalmen in Eichstätt

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Geschichte und Fossilien unter einem Dach: die Willibaldsburg beherbergt auch das Jura-Museum © Naturpark Altmühltal, www.bayern.by

Für Eichstätt müsst ihr auf jeden Fall viel Zeit einplanen, denn hier ist viel zu besichtigen!

Hoch über der Stadt liegt die Willibaldsburg mit dem Bastionsgarten „Hortus Eystettensis“. Die Burganlage auf dem Willibaldsberg von 1355 gegründet wurde im 16. Jahrhundert unter Fürstbischof Johann Conrad von Gemmingen zur repräsentativen Residenz umgebaut. Er legte auch den einst berühmten botanischen Garten „Hortus Eystettensis“ mit seinen exotischen Pflanzen aus aller Welt an. Leider wurde er im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Auf Grundlage eines 1613 erschienenen Kupferstichwerks, konnte ein Teil des Eichstätter Gartens zu neuem Leben erweckt werden und ist nun im Bastionsgarten zu besichtigen.

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Eine Zeitreise ins Jura Zeitalter. Foto: Jura Museum Eichstätt

Der berühmte Urvogel Archaeopteryx wurde bisher nur im Naturpark Altmühltal entdeckt. Das Exemplar im Jura-Museum Eichstätt wurde gerade durch die Paläontologische Gesellschaft zum „Fossil des Jahres 2020“ gekürt. 1860 wurde auf der Solnhofer Platte ein spektakulärer Fossilien-Fund gemacht: der Abdruck einer Feder aus der Jurazeit – der erste Hinweis auf den „Urvogel“ Archaeopteryx. Durch die intensive Steinbruchtätigkeit in der Region wurden eindrucksvolle Funde zu Tage geführt: wie etwa das weltweit einzige Exemplar des Raubdinosauriers Juravenator. Weitere Fossilien sind im Museum Museum Bergér zu bestaunen.

Im Museum „Das Jurahaus“ wird gezeigt, dass diese nicht nur eine jahrhundertelange Tradition haben, sondern auch eine ebenso lange Lebensdauer. Das über 350 Jahre alte Haus erzählt seine Geschichte und die seiner Bewohner – und informiert gleichzeitig über diese ganz besondere, nur im Altmühltal und seinen Seitentälern existierende und gut 800 Jahre lang vorherrschende Bauform: aus Fachwerk oder Bruchstein, mit Kalksteinplatten gedeckt, kubisch und schnörkellos.

Einen Stopp solltet ihr auch im Domschatz und Diözesanmuseum machen. Zwölf Jahrhunderte Bistum Eichstätt – das heißt zwölf Jahrhunderte Geschichte, Persönlichkeiten und Kunst im Bistum. Der historische Kapitelsaal mit Fresken von Johann Michael Franz aus dem Jahr 1762 ist wunderschön!

Wenn ihr mehr über das Leben im Naturpark erfahren wollt, solltet ihr einen Abstecher ins Informationszentrum Naturpark Altmühltal machen: hier bekommt ihr Karten, Tipps, Infos zur Pflanzenwelt. Außerdem begegnen euch Fastnachtsgestalten, Römer und Ritter, steinerne Rinnen und Dialekte. Die Ausstellung, unter dem Dach der ehemaligen Klosterkirche Notre Dame, ist ein Rundgang für alle Sinne – mit vielen Stationen zum Hören, Fühlen und Entdecken. In der Galerie in der Kuppelhalle genießt ihr auf bequemen Sesseln Musik von Komponisten aus dem Naturpark Altmühltal und den Blick zum Kuppelfresko.
Auch für Kinder gibt es viel entdecken – die kleinen Dinosaurier Fossi und Juvi führen euch durch den Naturpark Altmühltal.

Limes und Fasnacht in Kipfenberg

Das Römer- und Bajuwaren Museum Burg Kipfenberg  liegt direkt am Limes, der 2005 zum UNESCO Welterbe ernannt wurde. Die gezeigten Exponate und erläuterten Denkmäler stammen alle aus der unmittelbaren Umgebung. So haben ihr die einzigartige Möglichkeit, nach ihrem Besuch im Museum diese Orte selbst zu erwandern und zu erleben.
Funde der archäologischen Ausgrabung sowie ein originalgetreuer Nachbau einer Grabstätte aus dem 5. Jh. sind die Höhepunkte der Dauerausstellung. In Kipfenberg ist zudem das Fastnachtsmuseum Fasenickl zu besichtigen.

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Auf dem 1,5 Kilometer langen Erlebnispfad erwarten euch über 70 lebensgroße Nachbildungen. Foto: Dinosauriermuseum Altmühltal © www.bayern.by

Ein Abstecher, der sich auf jeden Fall lohnt: im Dinosaurier Museum Altmühltal in Denkendorf tummeln sich Saurier aller Größen und Arten. Seit 2016 gibt es dort ein auch den Archaeopteryx „Nummer 12“ : der jüngste Fund ist erdgeschichtlich der älteste.

Bier und Blechautos in Beilngries

In Beilngries, ist das „Felsenkeller-Labyrinth im Hirschberg – Brauereimuseum zu besichtigen. Der als kühles Bierlager in die Tiefen des Hirschbergs geschlagene Felsenkeller mit Gängen von ca. 350 m Länge wurde als Brauereimuseum mit Ernte-, Brau- und Abfüllgeräten eingerichtet.

Im Spielzeugmuseum Beilngries wird so manche Erinnerung wieder lebendig. Vergangene Kinderwelten tun sich auf im Spielzeug- und Figurenmuseum Beilngries. Einstige Lieblingspuppen und deren Häuser, Kasperltheater und „Eigenbauten“ des kleinen Technikers, Dampfmaschinen, selbstverständlich auch Eisenbahnen, Wasser-, Land- und Luftfahrzeuge sowie eine Zinnfigurensammlung wecken die Fantasie und so manche Erinnerung.

Strom und Mehl in Dietfurt

Was wäre ein Fluss ohne Mühle? Wir passieren die Grenze zur Oberpfalz und erreichen Dietfurt. Dort ist das Altmühltaler Mühlenmuseum zu besichtigen. In der 1467 erstmals urkundlich erwähnten Mühle hat sich auf vier Stockwerken die komplette Mühleneinrichtung aus den 1920er bis 1930er Jahren erhalten. Ab 1897 wurde in der Mühle auch elektrischer Strom erzeugt, darüber informiert im Erdgeschoss die Ausstellung „110 Jahre elektrisches Licht in Dietfurt a. d. Altmühl“. In der 1467 erstmals erwähnten Mühle hat sich auf vier Stockwerken die komplette Mühleneinrichtung aus den 1920er bis 1930er Jahren erhalten.

Die reizvolle Landschaft des Altmühltals wurde seit jeher durch den Menschen geprägt. Die Ausstellung im Museum im Hollerhaus zeigt in eindrucksvoller Form, wie in den letzten 4000 Jahren aus einer Naturlandschaft eine Kulturlandschaft entstand.

Eine Zeitreise erlaubt das Das Erlebnisdorf ALCMONA. Es ist eine Station des Archäologieparks Altmühltal (APA), der sich von Kelheim bis Dietfurt über eine Länge von knapp 40 km erstreckt. Archäologische Ausgrabungen haben nachgewiesen, dass die Gegend um Dietfurt bereits seit der Steinzeit durchgehend besiedelt war. Bisher ist ein bronzezeitliches Langhaus nach örtlichem Befund auf einem Gelände neben dem alten Ludwig-Donau-Main-Kanal nachgebaut worden.

Schlossherren und Riesenkristalle in Riedenburg

Auf Schloss Eggersberg zeigt das Hofmarkmuseum Sauriermodelle über Funde aus der Hallstattzeit bis hin zu Zeugnissen der Burg vom Mittelalter bis heute. Die Geschichte der Hofmark, der Burgherren und der Pfarrei Eggersberg wird ebenfalls dokumentiert.

Rund acht Tonnen schwer und zwei mal drei Meter groß ist das Herz des Kristallmuseums Riedenburg: die bislang größte bekannte Bergkristallgruppe der Welt. Die Sammlung mit 800 farbenprächtigen Turmalinen gleicht einem kristallisierten Regenbogen.

Pflüge, Eggen und andere landwirtschaftliche Geräte und Maschinen sind im Riedenburger Bauernhofmuseum zu besichtigen.

Ritter und Falkner in Prunn

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Wie aus dem Märchenbuch: die Burg Prunn thront über der Altmühl. © www.bayern.by

So stellen sich kleine Ritter und Burgfräulein eine Burg vor: die Burg Prunn steht auf einem senkrecht emporragenden Felsen hoch über dem Flusstal der Altmühl – tatsächlich stammt sie aus der Zeit um 1200, der Blütezeit des Burgenbaus. Die heute bestehende Anlage ist allerdings viele Male bis ins 18. Jh umgebaut worden. In den historisch ausgestatteten Räumen, teils mit mittelalterlichen Fresken, werden Motive des Nibelungenlieds mit der Geschichte der Burg und der Lebenswelt ihrer Bewohner verknüpft, wie der Jagd, Kleidung, Recht und der Rolle der Frau im Mittelalter.  

Noch nicht genug Burgen erobert? Dann auf zur nächsten: der Rosenburg mit Falkenhof und Museum. Die auf einem Bergvorsprung gelegene Rosenburg gelangte 1196 an Herzog Ludwig I. von Bayern und blieb fortan im Besitz des Hauses Wittelsbach. Heute beherbergt die Rosenburg einen Falkenhof und ein Museum.

Höhlenzauber, Napoleon und die Kelten in Kelheim

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Auch im Sommer ist es hier immer schön kühl: die Tropfsteinhöhle Schulerloch. Foto: Hr. Hoffmann

Vor den Toren Kelheims lohnt sich ein Abstecher zur Tropfsteinhöhle Schulerloch in Oberau, Essing. Dort könnt ihr „Unterirdischer Urlaub“ machen“, euch bei Klang- und Heilmeditationen entspannen. Am Eingang des Schulerlochs stehen seit 1828 zwei Türme, die heute als Ausstellungsräume Funde von den Grabungen in der Tropfsteinhöhle beherbergen.

In Kelheim mündet die Althmühl in die Donau und endet unsere Reise gleich mit zwei Highlights: der Befreiungshalle und dem Kloster Weltenburg.

Weithin sichtbar thront die Befreiungshalle über dem Zusammenfluss von Altmühl und Donau und erinnert an die siegreichen Schlachten gegen Napoleon und die Einigung aller deutschen Stämme nach den Befreiungskriegen der Jahre 1813 bis 1815. Der Blick von dort ist einfach großartig!

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Traumhafte Lage: das Kloster Weltenburg am Donaudurchbruch © G. Röhrl | Kloster Weltenburg, www.bayern.by

Ebenso spektakulär direkt an der „Weltenburger Enge“, dem Donaudurchbruch, liegt auch die Benediktinerabtei Weltenburg. Sie wurde von iroschottischen-kolumbanischen Wandermönchen Eustasius und Agilus von Luxeuil (Burgund) um das Jahr 600 gegründet und ist die älteste klösterliche Niederlassung Bayerns. Die Barockkirche, mit der die Gebrüder Asam ihre fruchtbare Zusammenarbeit begannen, und das Kloster sind weltberühmt. Im Besucherzentrum im historischen Felsenkeller erlebt ihr die 1000 Jahre Geschichte: von der Bronzezeit bis zum Barock, von der Donau-Kahnschnecke bis zum Klostertrunk.

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Schon die Kelten bevölkerten das Altmühltal. Foto: Archäologisches Museum Kelheim

In Kelheim Zentrum findet ihr das Archäologisches Museum der Stadt Kelheim, das die große keltische Vergangenheit dokumentiert – wie etwa die ursprünglich fast 10 km lange Keltenmauer. Die Abteilung „Kelheim – Stadt am Fluss“ beleuchtet die Stadtgeschichte Kelheims seit dem 13. Jh. und zeigt, wie die Lage im Hochwassergebiet zwischen Donau und Altmühl das Leben in der mittelalterlichen Stadt prägte.

Das Orgelmuseum Kelheim, in der ehemaligen Klosterkirche aus dem 15. Jahrhundert sind vier Orgeln zu bestaunen und zu hören.

Und jetzt? Wenn ihr euch weiter im Naturpark Weltenburger Enge sich auslaufen, oder doch noch in einen anderen Bereich des Naturparks Altmühltal?

Alle Infos zum Naturpark Altmühltal wie etwa Tourenvorschläge, Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants etc. findet ihr auf der Webseite.

Bleibt im Flow und viel Spaß an der Altmühl!

Abb. ganz oben: Wildwest-Gefühl auf der Altmühl, im Kanu paddelt ihr vorbei an den 12 Aposteln und spektakulären Kreidefelsen © Naturpark Altmühltal, www.bayern.by

Aislinn Merz & Nathalie Schwaiger


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