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Sisi und ihre Schwestern – zu Gast bei den WittelsbacherInnen

by Sabine Wieshuber

Sie war schön, rebellisch, exzentrisch, ruhelos – und so etwas wie die Lady Di des 19. Jahrhunderts. Kaiserin Elisabeth ist ein Superstar, eine Märchenprinzessin und sicher die berühmteste aller Wittelsbacherinnen. Ihr Jet-Set-Leben, das ein tragisches Ende nahm, ist der Stoff, aus dem Mythen gemacht sind.
Doch auch ihre vier Schwestern gingen interessante Wege. Die fünf Herzoginnen sahen einander ähnlich, aber dennoch waren sie extrem unterschiedlich. Lust auf Glanz, Glamour, Mythen und ein wenig Drama? Die äußerst bewegten Lebensgeschichten von Helene, Elisabeth, Marie Sophie, Mathilde und Sophie Charlotte „in Bayern“ lesen sich wie eine Telenovela – folgt uns ins Wittelsbacher Land, wo alles seinen Anfang nahm…

Im Grenzland zwischen Altbayern und Schwaben, in der Burg Oberwittelsbach westlich von Augsburg, begann der Aufstieg der Familie zur späteren europäischen Königsdynastie. 738 Jahre lang regierten die Wittelsbacher Bayern. Einige schillernde Herrscher-Persönlichkeiten sind überaus bekannt. Andere Kapitel, so wie die ersten Jahrhunderte, um so spannender zu entdecken: die Bayerische Landesausstellung 2020 „Stadt befreit. Wittelsbacher Gründungsstädte“ dreht die Zeit zurück und geht in Friedberg und Aichach auf Spurensuche. Durch die Gründung und Förderung von Städten und Märkten festigten bayerische Herrscher, vor allem die junge Herzogsdynastie der Wittelsbacher, ihre wirtschaftliche, militärische und politische Macht. Auch für die Bewohner bot das Leben in den neuen Städten viele Vorteile: Sicherheit der Person, Schutz des Eigentums, Freiheit des Handels. Mehr zum Thema erfahrt in in der Landesausstellung!

Sisi und ihre Schwestern - zu Gast bei den WittelsbacherInnen
Ein wunderbares Ausflugsziel: das Sisi-Schloss in Unterwittelsbach. Foto: Regio Augsburg Tourismus GmbH; Stadt Aichach

Zur Einstimmung auf die Landesausstellung und die Wittelsbacher entführen wir euch ins Sisi-Schloss nach Unterwittelsbach. Das Wasserschlösschen, wohin Herzog Max in Bayern gern zur Jagd kam und das er „seine Burg“ nannte, war viele Jahre nicht für das Publikum zugänglich. Heute ist es ein Museum: die aktuelle Ausstellung „Kaiserin Elisabeth – ihr Leben, ihre Familie“ beleuchtet den Mythos Sisi und stellt auch ihre Eltern, Geschwister, ihren Mann und ihre Kinder vor. Gemeinsam verbrachte die Familie sorglose Sommertage im Park, mit Reiten und Spielen. Erzählt wird auch, dass die kleine Sisi ihren Vater in die nahe gelegene Dorfwirtschaft begleitete. Er spielte auf der Zither, Sisi tanzte dazu und ging anschließend mit dem Hut herum, um Geld zu sammeln.

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Die junge Sisi mit ihrer Mutter und einigen ihrer Geschwistern in Possenhofen: von links Sophie
Charlotte, Elisabeth, Ludovika und die Brüder Karl Theodor und Max Emanuel. Foto: Kaiserin Elisabeth Museum Possenhofen e.V.

Aus der arrangierten und nicht besonders glücklichen Ehe der Eltern, Ludovika Wilhelmine, Tochter des bayerischen Königs Maximilian I. Joseph, und Herzog Maximilian gingen zehn Kinder hervor, darunter fünf Töchter. Im Gegensatz zur Darstellung im Film, der Romy Schneider als Sisi unsterblich machte, war die Mutter Ludovika eher die Naturverbundene und Freiheitsliebende – sie liebte Possenhofen und verbrachte die Sommer mit den Kindern am Starnberger See. Der Vater Herzog Max hatte dagegen eher weniger Zeit für die Familie und ein recht distanziertes Verhältnis zu den Kindern.

Meine Tanten waren sehr schöne Frauen, doch mit sehr verschiedenem Temperament, obwohl sie sich sehr ähnlich sahen.

Marie Louise Elisabeth Freiin von Wallersee.
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Nene – zur Kaiserin geboren und für Sisi versetzt. Foto: Kaiserin Elisabeth Museum Possenhofen e.V.

Nr. 1 Nene – Familienoberhaupt von Thurn und Taxis

Die älteste Tochter Helene, genannt Nene, wurde 1834 in München geboren. Fromm und zurückhaltend, war sie prädestiniert für die Rolle der Ehefrau von Kaiser Franz Joseph von Österreich. Im Jahre 1853 reiste sie mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester Elisabeth zu einer Familienfeier nach Ischl, wo die Verlobung mit dem Kaiser, ihrem Cousin, bekannt gegeben werden sollte. Überraschend aber verliebte sich der junge Kaiser auf den ersten Blick in Sisi – Helenes jüngere Schwester, ein schwerer Schlag für Nene. Erst fünf Jahre später heiratete sie, diesmal den Erbprinzen Maximilian Anton von Thurn und Taxis. Sie führte eine glückliche Ehe, lebte in Regensburg und bekam vier Kinder.

Nach dem Tod ihres Mannes im Jahre 1867 war sie für einige Jahre das Familienoberhaupt der Familie Thurn und Taxis. Als ihr zweiter Sohn Albert volljährig wurde und die Stellung des Familienoberhaupts übernahm, zog sich Helene aus dem öffentlichen Leben weitgehend zurück. Sie starb im Alter von 56 Jahren und ist in St. Emmeran in der Grabkapelle beigesetzt.

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Sisi im Brautkleid – mit Wespentaille und skeptischem Blick. Foto: Kaiserin Elisabeth Museum Possenhofen e.V.

Nr. 2 Sisi – die Kaiserin der Herzen

Elisabeth, die zweite Tochter, wird als eine der schönsten Frauen Europas verehrt. Seit den Filmen von Ernst Marischka kennt jeder die junge, unglückliche Kind-Kaiserin, die sich im goldenen Käfig der Wiener Hofburg eingesperrt fühlte. Dennoch stimmen das Märchenbild aus den Filmen und die Realität nicht unbedingt überein…

Von ihrer Schönheit, ihrer Figur und ihrem legendären, langen Haar war Sisi gerade zu besessen. Die Kaiserin scheute keine Zeit und Mühe, arbeitete hart an sich. Sie war ehrgeizig, trieb exzessiv Sport. In der Hofburg ließ sie Reck und Sprossenwand aufstellen, wanderte bis zu acht Stunden lang in der Natur und war eine der besten Reiterinnen ihrer Zeit. Für ihre schlanke 51-Zentimeter-Wespentaille folgte sie einem strikten Ernährungsplan. Sie ließ sich einen Anker auf die Schulter tätowieren, gegen ihre „Melancholie“ nahm sie regelmäßig Kokain, was damals allerdings als unbedenkliches Medikament galt.

Die letzten offiziellen Fotografien zeigen sie mit gerade mal 30, das letzte Porträt ließ sie zu ihrer Silberhochzeit malen, als sie 40 war. Ab da verhüllte sie ihr Gesicht in der Öffentlichkeit hinter einem Schleier oder Fächer. Denn die Paparazzi verfolgten sie und versuchten immer wieder, Schnappschüsse von ihr zu machen – das letzte unscharfe Bild zeigt sie in Genf, einige Tage vor ihrem Tod.

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Kaiserin Elisabeth (Sissi) von Österreich beim Ausritt in den Alpen, Öl auf Leinwand, Johann Haag, 1873. Zg.Nr. 1147. Schloss Nymphenburg, Marstallmuseum. Foto: Bayerische Schlösserverwaltung

Eigentlich war sie auch kein süßes Mädel vom Land, sondern eine echte Münchnerin. Sisi kam an Heiligabend 1837 zur Welt, wuchs im Max Palais in München auf und in Possenhofen, dem Familien-Schloss am Starnberger See. Mit 15 veränderte eine Begegnung mit ihrem Cousin „Franzl“ ihr Leben. Der Kaiser verliebte sich unsterblich in sie.
Am 24. April 1854 heiratete Elisabeth Franz Joseph und brachte ihm vier Kinder zur Welt: die kleine Sophie, die bereits mit zwei Jahren starb, Gisela, Kronprinz Rudolf und Marie Valerie. Rudolf, der einzige Sohn des Paares, sensibel und unangepasst wie seine Mutter, nahm sich mit nur 31 Jahren zusammen mit seiner Geliebten in Mayerling das Leben. Die Kaiserin war untröstlich, zog sich komplett aus der Öffentlichkeit zurück und trug ab diesem Zeitpunkt nur noch Schwarz.

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Auf der Parkbank in Meran sitzt eine von zahlreichen Sisi-Statuen entlang der 2000 Kilometer langen Sisi-Straße von München bis Gödöllö in Ungarn und Triest in Italien

Am Hof in Wien war sie wohl nie glücklich. Sie nutzte jede Gelegenheit zu reisen und war oft monatelang unterwegs: in Italien, Madeira, Großbritannien, Frankreich, Kleinasien und Nordafrika. Sisi liebte Korfu, wo sie sich ein Schloss im pompejanischen Stil bauen ließ und Ungarn, wo sie besonders auf Schloss Gödöllő viel Zeit verbrachte. Sie lernte Ungarisch und umgab sich mit ungarischen Hofdamen. Auch politisch setzte sie sich für den Ausgleich Österreichs mit Ungarn ein – dies führte zur Doppelmonarchie Österreich-Ungarn mit zwei Hauptstädten und zwei Parlamenten.
Ihre Familie in Bayern besuchte die Kaiserin regelmäßig. Auf der Roseninsel im Starnberger See traf sie sich mit ihrem Cousin König Ludwig II. , mit dem sie eine innige Freundschaft, manche sagen sogar eine Seelenverwandtschaft, verband. Denn der König war ein Freigeist, ein Schwärmer und hoffnungsloser Romantiker so wie sie.

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Die spätere Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sissi) zu Pferd 1853 in Possenhofen, Lithographie, Andreas Fleischmann, Verlag Piloty und Loehle, München, 1854, nach dem Gemälde von Carl Piloty und Franz Adam (das Pferd), Archiv Ludwig II.-Museum, Inv.-Nr. 159 (BSV). Foto: Bayerische Schlösserverwaltung

Sisis rastloses Leben endet tragisch: am 10. September 1898, während eines Aufenthaltes am Genfer See, kam Sisi mit 61 Jahren bei einem Attentat ums Leben. Ein italienischer Anarchist lauerte ihr auf der Promenade auf und stach ihr mit einer spitzen Feile ins Herz. An dem nur acht Millimeter großen Loch verblutete sie. Die Kaiserin ist in der Kapuzinergruft in Wien zusammen mit den wichtigsten Vertretern der Habsburger beigesetzt.

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Marie Sophie – mutig und leidenschaftlich. Foto: Kaiserin Elisabeth Museum Possenhofen e.V.

Nr. 3 Marie Sophie – die „Heldin von Gaeta“

Mit ihrer Schwester Elisabeth und der Kaiserin von Frankreich, Joséphine, zählte sie zu den drei umschwärmtesten Damen des Adels in Europa: Marie Sophie, die dritte Tochter von Ludovika und Herzog Maximilian in Bayern, erblickte im Jahre 1841 das Licht der Welt. Sie hatte eine innige Beziehung zu Sisi und sah ihr in jungen Jahren auch sehr ähnlich.

Durch ihre Heirat mit dem Erbprinzen Franz II. von Neapel-Sizilien wurde sie mit siebzehn Jahren Herzogin von Kalabrien und Kronprinzessin von Neapel. Während der „Sizilianischen Aufstände“ 1860 versuchte die junge Königin alles, um den kämpfenden Soldaten in der Festung von Gaeta beizustehen. Ihre Tapferkeit brachte ihr viel Sympathie und Respekt in Europa ein. Auch nach der Kapitulation versuchte sie weiterhin, das Königreich zurückzugewinnen.

Zusammen mit ihrer Schwester Mathilde bereiste sie Europa und sorgte für einiges Getuschel. So wurde ihr nachgesagt, dass sie nackt in Ostia im Meer badete und viele Liebschaften pflegte. Während eines Aufenthalts in Bayern soll sie sich in das Ursulinen-Kloster in Augsburg zurückgezogen und heimlich ein außereheliches Kind zur Welt gebracht haben, das nach der Geburt an Pflegeeltern weitergegeben wurde.

Nach ihrer Rückkehr nach Rom lebte Marie wieder mit ihrem Mann zusammen. Sie bekamen eine Tochter, die jedoch nach wenigen Wochen verstarb. Als Rom zur Hauptstadt des geeinten Italien wurde, zogen Franz und Marie nach Paris um. Später, als Witwe, widmete sich Marie der Pferdezucht in Neuilly. Während des ersten Weltkrieges lebte sie in München im Palais an der Ludwigstraße. Sie starb 1925 und wurde zuerst in der Familiengruft am Tegernsee, danach in Rom neben ihrem Mann und der Tochter bestattet. Erst 1984 fand sie ihre letzte Ruhestätte in Neapel in der Basilika Santa Chiara der Bourbonen.

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Mathilde – ihre „piepsige“ Stimme brachte ihr den Spitznamen ein. Foto: Kaiserin Elisabeth Museum Possenhofen e.V.

Nr. 4 Mathilde – der „Spatz“

Die vierte der Schwestern, Mathilde, wurde 1843 im Schloss Possenhofen geboren. Sie stand ihrer älteren Schwester Marie am nächsten. Die hübsche Frau war sehr zart und hatte eine hohe Stimme, was ihr den Spitznamen „Spatz“ einbrachte. Mit 18 Jahren heiratete sie in München den Grafen Ludwig von Trani, den jüngere Bruder des Königs beider Sizilien. Das Paar lebte zunächst in Rom und später in der Schweiz. Dort ist 1867 die einzige Tochter Maria Theresia zur Welt gekommen. Nach 25 Ehejahren, die nicht besonders glücklich sein sollten, wurde Mathilde Witwe.

Die meiste Zeit verbrachte sie auf Reisen, oft mit ihren Schwestern Marie und Elisabeth. Gerne besuchte die Gräfin Paris, Baden-Baden und ihre Familie in Feldafing. Während des Ersten Weltkriegs lebte sie teilweise in der Schweiz, später bei der Schwester Marie in München. Sie wurde 82 und starb als letzte der Schwestern im Jahre 1925 in München. Ihr Grab auf dem Münchner Waldfriedhof wurde 1977 aufgelöst.

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König Ludwig II. und seine Verlobte, Herzogin Sophie Charlotte in Bayern. Photographie von Joseph Albert, 1867. Kaiserin Elisabeth Museum Possenhofen. Foto: Kaiserin Elisabeth Museum Possenhofen e.V.

Nr. 5 Sophie Charlotte – die Braut des Märchenkönigs

Sophie Charlotte, die 1847 in München zur Welt kam, war die jüngste der fünf Schwestern. Sie war mit dem zwei Jahre älteren Cousin, dem späteren König Ludwig II. von Bayern eng befreundet. Beide verband ihre Liebe zur Musik Richard Wagners und zur Natur. Die hübsche Sophie Charlotte, die gut Klavier spielen und singen konnte, begeisterte den jungen Ludwig. Am 22. Januar 1867 wurde ihre Verlobung während einer Vorführung im Hoftheater bekannt gegeben.

Danach aber bekam der König über seine Entscheidung erhebliche Zweifel, sodass die Hochzeit immer weiter nach hinten verschoben wurde. Nach etwa acht Monaten entschloss sich Ludwig, die Verlobung doch endgültig zu lösen, was die Familie der Braut nicht so leicht akzeptierte. Sophie Charlotte selber war zu der Zeit in einen gutaussehenden Fotografen aus München, Edgar Hanfstaengl, verliebt. Da jedoch der Auserwählte nicht standesgemäß war, musste sich das Paar schließlich für immer trennen.

Sophie Charlotte heiratete ein Jahr später den Herzog Ferdinand von Alencon. Das Paar lebte nach der Hochzeit in England, wo die Tochter des Paares, Louise Victoire, zur Welt kam. Drei Jahre später folgte ihr der Sohn Philippe Emanuel. Kurz danach bezog die Familie ihr neues Haus in Frankreich.

Sophie Charlotte litt zunehmend unter starken Depressionen. Aus diesem Grund verbrachte sie die Sommermonate gerne mit ihrer Familie in Bayern, wo sie sich am wohlsten fühlte. Der Tod ihres ehemaligen Verlobten, König Ludwig II. von Bayern, traf sie hart. Ihr Zustand verschlechterte sich zunehmend, sodass eine ärztliche Behandlung in München notwendig wurde. Dort verliebte sich Sophie Charlotte in einen Arzt und plante sogar die Scheidung. Daraufhin wurde sie von der Familie in eine Privatklinik in Maria Grün eingewiesen, wo man sich auf die Behandlung „sexueller Abartigkeiten“ spezialisierte hatte. Nach ihrer Entlassung wurde die Herzogin sehr religiös und trat sogar in den Dritten Orden der Dominikaner ein.

Sophie Charlottes Leben endete am 4. Mai 1897 auf eine tragische Weise. Beim Brand des Wohltätigkeitsbasars der Dominikanerinnen in Paris weigerte sie sich, das Gebäude vor den Anderen zu verlassen. Sie wurde unter dem brennenden, einstürzenden Dach begraben und getötet. Ihr Sarg wurde in die Chapelle Royale Saint-Louis überführt – die Grabkapelle der Bourbonen auf Schloss Dreux ca. 80 km westlich von Paris.

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Verlockend: nach dem Spaziergang eine Erdbeertorte im Sisi Schloss in Unterwittelsbach. Foto: Sisi-Schloss

Lust auf Wittelsbacher Geschichte: Die Bayerische Landesausstellung 2020 „Stadt befreit. Wittelsbacher Gründungsstädte“ vom 10. Juni bis 8. November widmet sich den Anfängen der Wittelsbacher und Bayerns, mit Themen wie Landflucht, urbanes Leben, Stadtgründungen und „Heimat“, die heute wieder hoch aktuell sind.

Lust auf einen Sisi-Ausflug: das Sisi-Schloss in Unterwittelsbach ist Station der „Sisi-Straße“, einer europäischen Kulturroute, die den Lebensstationen der Kaiserin Elisabeth folgt – von Bayern bis nach Ungarn und Italien.

Außerdem könnt ihr auf einer Lauschtour „Rund ums Sisi-Schloss Aichach“, auf einer Sisi-Radtour oder einer Sisi-Wanderung das Wittelsbacher Land erkunden.

Das Kaiserin Elisabeth Museum Possenhofen im königlichen Bahnhof ist leider noch vorübergehend wegen der Corona-Auflagen geschlossen – aber ansonsten unbedingt einen Besuch wert! Auf dem Elisabethweg könnt ihr vom Sisi-Museum zum Schloss Possenhofen, zur Roseninsel und zurück spazieren.
Schulen, Kindergärten oder Jugendgruppen können sich außerdem für einen anschaulichen Heimatunterricht den „Sisi-Bildungskoffer“ im Museum ausleihen.

Lust auf Sisi-Lektüre? Wenn euch die spannenden Geschichten der fünf Schwestern neugierig gemacht haben, könnt ihr hier weiterlesen: „Wittelsbacherinnen“ von Marita A Panzer (Verlag Friedrich Pustet), „Sisi und ihre Geschwister“ von Erika Bestenreiner (Piper Verlag) und gerade neu erschienen: „Possenhofen – Die Geschichte eines Pöckinger Kleinods“ von der Kunsthistorikerin Dr. Gertrund Rank und der Museumsleiterin des Sisi-Museums Rosemarie Mann-Stein.

Abb. ganz oben: Sisi, Kaiserin Elisabeth von Österreich, 1858. Foto: Bayerische Schlösserverwaltung

Ania Hillenbrandt & Nathalie Schwaiger

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